Auf dem Schlossberg in Runding findet man heute die traurigen, aber immer noch imposanten Reste der ehemals größten Burganlage des Bayerischen Waldes mit einer überbauten Gesamtfläche von ca. 15.000 qm einschließlich der Vorburg mit Pfleghaus und Getreidekasten. Der begehbare Wall weist eine Länge von knapp 400 m auf.
Das Gründergeschlecht der Runtinger (Roumptinger) stand in Diensten der Markgrafen von Cham und Vohburg und wird im Jahr 1118 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg selbst dürfte aber bereits vor 1100 von ihnen angelegt worden sein. Obgleich die Runtinger zunächst nur einfache Dienstmannen (Ministerialen) ihrer Grafen waren, verstanden sie es, ihre Herrschaft auszubauen.
Der Haidstein ist Hausberg und seine 700 Meter kann man leicht in einer Stunde erwandern; Mutige können den Berg auch bei Nacht erobern.
Knapp unter dem Gipfelkreuz befindet sich eine Hütte, die momentan leider geschlossen ist. Am Haidstein befindet sich die interessante Wallfahrtskirche St. Ulrich.
Durch Heirat der letzten Erbin des Haidsteins mit einem Nothafft fielen die Überreste der zerstörten Burg an die Nothafft, die Herren von Runding. Aus dem Grund ist die Wallfahrtskirche St. Ulrich am Gipfel des Haidsteins heute immer noch Nebenkirche der Pfarrei Runding.
Die heutige Saalkirche mit dem trapezförmigem Abschluss und dem spitzem Giebelreiter ging nach dem Dreißigjährigen Krieg aus der verfallenen Burgkapelle hervor. Vor 340 Jahren begründeten die Nothafft dann durch eine Messstiftung die heutige Wallfahrt auf dem Haidstein. Das Charakteristische an der Kapelle, die nach 1700 nochmals erweitert wurde, ist der Fels, auf dem sie gebaut wurde. Er ragt als gewaltiger Block aus dem Kirchenschiff heraus. Das Innere der Kapelle überrascht durch die barocke Ausstattung.
Wenn Sie nach dem "Haidstein" noch Kräfte haben, dann sollten Sie noch ½ Stunde Wanderzeit anhängen. Die Wolframslinde ist die Anstrengung wert. Sie ist nach dem Minnesänger Wolfram von Eschenbach benannt, ca. 1000 Jahre alt und hat einen Stammumfang von 16 m und einen Durchmesser von 5 m. Leider wurde die Linde 1950 durch einen Sturm schwer beschädigt. Stützen rund um die Linde sorgen für einen festen Stand.
Wunderschöner, idyllisch gelegener Baggersee. (neben der KleinkunstBühne Robinson )
Unter der Stadt Furth im Wald erstreckt sich ein Labyrinth von mehreren Kilometer Länge. Die Felsengänge wurden seit dem späten Mittelalter in den Gneis geschlagen und dienten unter anderem als Bierkeller, Verstecke, Luftschutzkeller, Winterquartier für Fledermäuse und natürlich auch als Lebensraum für allerlei "Geister und Gespenster".
Die Unterirdischen Felsengänge führen Sie mehr als 3 Jahrhunderte zurück in die Vergangenheit unserer Stadt.
Mit Helm und Taschenlampe folgen wir den Spuren der Vergangenheit, in einem Teil der weitverzweigten Gänge. Vor langer Zeit mit Pickel und Schaufel geschaffen, in den letzten 100 Jahren verfallen, zugeschüttet und in Vergessenheit geraten. Inzwischen wurden sie in mühsamer Handarbeit freigelegt und zugänglich gemacht.
Kommen Sie und tauchen Sie ein in Furths Unterwelt!
Was Sie erwartet:
Aufenthaltsdauer: ca. 2 Std.
Nehmen Sie Einblick in die heimische Unterwasserwelt!
Hier haben Sie die einmalige Gelegenheit, heimische Pflanzen und Tiere in deren natürlicher Umgebung zu beobachten. Die Anlage soll einen Einblick in die heimische Unterwasserwelt ermöglichen und dazu beitragen, die Erhaltenswürdigkeit unserer wenigen noch vorhandenen Kleingewässer mit ihrer überraschenden Vielfalt an Leben sichtbar zu machen.
Der Weiher ist bis zu 2,5 Meter tief, fasst etwa 900'000 Liter Wasser und wird durch Grundwasserquellen gespeist. Für die Beobachtungsstation wurden 40 m3 Spezialbeton verbaut. Die Sichtfenster bestehen aus 35 mm Verbundsicherheitsglas und müssen je Scheibe einem Wasserdruck von etwa 1,8 Tonnen standhalten.
Das Gewässer ist Lebensraum für heimische Fische, darunter Raubfische wie Hechte und Barsche, aber auch Kleinfische wie Gründling und Laube. Weniger auffällig, dafür aber umso interessanter ist die Lebensweise von Muscheln, Krebsen, Insektenlarven und Zooplankton.
Die Sichtweise unter Wasser ändert sich durch natürliche Einflüsse je nach Jahreszeit und Witterung. Erwarten Sie bitte kein "Aquarium", in dem sich die Tiere immer unmittelbar vor der Scheibe postieren.
Aufenthaltsdauer: ca. 1-1,5 Std.
Alle drei Angebote können gut an einem Tag miteinander verbunden werden. Felsengänge und Flederwisch sind ca. 10 Gehminuten voneinander entfernt. Der Wildgarten vom Flederwisch ca. 20 Gehminuten.
Einen erlebnisreichen, spannenden und aufregenden Tag können die Schüler auf einem richtigen Bauernhof in Gschieß (ca. 7 km von Walting) erleben. Bei einem informativen und abwechslungsreichen Programm kommt garniert keine Langeweile auf:
Auf dem Hof gibt es Kühe, Kälber, Ponys, Ziegen, Katzen und einen netten Hund.
Programm:
Von der UK aus zu Fuß zu erreichen!
In idyllischer Lage am Chamb-Fluss liegt das LBV-Zentrum "Mensch und Natur", eine vom Bayerischen Umweltministerium anerkannte Umweltstation. Umgeben von 100.000 qm "Natur pur" ist das Zentrum ideal, um auf eigene Faust oder gemeinsam mit uns Natur zu erleben und zu "be-greifen".
Ob Eisvogel oder Biber, Kammolch oder Weißstorch, alles kommt hier in seiner natürlichen Umgebung vor. Mit etwas Glück können Sie dem Biber bei seinen "Fäll-Arbeiten" zusehen oder den Weißstorch bei der Futtersuche beobachten.
Es werden interessante Führungen und Diavorträge angeboten, einen Bohlen- und Tunnelweg (rollstuhlgerecht) über Feuchtwiesen und durch Auwald, eine "gläserne" Imkerei , Streicheltiere, Sandspielplatz, regenerative Energiequellen u.v.m.
Eine lebendige Umweltbildung ist ein Herzstück der Arbeit des LBV-Zentrums. Die ideale Umgebung und die behutsame Erschließung der unmittelbar benachbarten Drathinsel als Naturerlebnisraum sind Grundlage eines zukunftsweisenden Projekts, in das Schulen, Studenten, Lehrer, Gäste, Urlauber... vorbildlich eingebunden sind.
Mit den Inhalten und Methoden der Umweltbildung lassen sich hervorragend Kompetenzen wie Teamgeist oder Motorik fördern. Stärken Sie die Persönlichkeiten Ihrer Kinder!
Zu diesen thematischen Schwerpunkten können Sie einzelne unten aufgeführte Erlebnisbausteine auswählen und selbstverständlich auch kombinieren. Sämtliche Angebote spiegeln die jahreszeitlichen Abläufe in unserer Natur wieder.
Einen umfangreichen Fundus an Umweltbildungsmaterialien zu den verschiedensten Themen (verwendbar für Heimat- und Sachkunde, PCB und Biologieunterricht) zum Ausleihen wird angeboten, dazu Diaserien, Anschauungsobjekte, Lehrerhilfen, uvm.
Keine Klassenabfertigung, sondern fachlich qualitative Betreuung in Kleingruppen! Mindestens zwei Mitarbeiter (bis zu 24 Schüler) des LBV-Zentrums „Mensch und Natur“ betreuen jeweils eine Klasse (ab 25 Schüler mindestens 3 Betreuer, maximal 40 Schüler). Somit bilden ca. 7 bis 14 Schüler eine Kleingruppe. Diese Gruppengröße gewährleistet für jeden Schüler einen unmittelbaren Kontakt zum Geschehen – gleiche Erlebnisse und Erfahrungen für alle. Es gibt in diesen Kleingruppen keine „zweiten Reihen“! Die Themen werden zudem an die Altersstufe und bei Wunsch – an den Lehrplan angepasst. Zeitlich abgestimmt durchläuft so jede Kleingruppe das gesamte Programm.Wir kommen aber auch gerne zu Ihnen an die Schule und binden aktiv ihr Schulumfeld in das Programm mit ein.
Weiter Informationen unter : www.lbvcham.de
Ein interessanter Vormittag über das Leben der Bienen erwartet Sie im Bienenhaus in Zandt. Imkermeister Thomas Weiss erzählt Ihnen alles Wissenswerte über Bienen und deren lebens- und arbeitsweise. Keine Angst vor Stichen, die Vorführungen und Demonstrationen finden im „Hinterglas-Bienenstand“ statt. Bienen, Honig und Pollen werden sogar unter dem Mikroskop betrachtet. Ebenso gibt es einen interessanten Video-Kurzstreifzug durch das Leben der Bienen. Im kleinsten Bienen-Museum der Welt können Sie Historisches und Kurioses von Bayern bis Afrika betrachten.
Am Ende der Führung haben Sie die Möglichkeit, Honigprodukte zu probieren und direkt beim Imker zu kaufen.
Rund 170 Fachleute (Künstler, Kunsthandwerker, Igenieure, Kaufleute, Dekorateure, Floristen ...) leben und arbeiten im Glasdorf. Auf Kreativität wird größten Wert gelegt und so entsteht im direkten Ideenaustausch mit den Besuchern täglich Neues im Spannungsfeld zwischen der Traditions- und Innovationsglashütte.
Das Haus VIER JAHRESZEITEN bildet den Gegenpol zu den Manufakturhäusern im Norden des Glasdorfes. Bestimmend ist in diesem Haus die Dynamik, das Spüren der Jahreszeiten mit dem pulsierenden Wechsel: ständig neue Farben, Formen und Materialien, immer vorausschauend auf die kommende Zeit.
Aus diesem Grunde schätzen vor allem die Gastronomen das reichhaltige Angebot, die Fachkräfte und die vorteilhaften Preise - eine wunderbare Möglichkeit das eigene Heim und Garten zu verzaubern oder schöne und ausgefallene Geschenke für gute Freunde zu finden.
Weitere Glashütten zur Auswahl möglich!
Viele Attraktionen machen den Silberberg zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das historische Besucherbergwerk tief im Inneren des Berges, 600m Fahrspaß auf der Sommerrodelbahn, mehrere Streichelzoos und spannende Spielplätze versprechen eine interessante und abwechslungsreiche Zeit auf dem Erlebnisberg Silberberg.
Inmitten der traumhaft schönen Landschaft des Bayer. Waldes können Sie den Alltag vergessen und die Ruhe genießen. Vom Gipfel aus zeigen sich die dichtbewaldeten Höhen und der Heilklimatische Kurort Bodenmais von ihren schönsten Seiten.
Die Bergwerksführer begrüßen Sie mit einem kräftigen "Glück Auf". Durch den über 600m langen "Barbarastollen" führt Sie der Weg tief in das Innere des Silberberges bis zu einer gewaltigen Höhlung, dem "Großen Barbaraverhau". Der stimmungsvolle Gang durch die jahrhundertealten Stollen bringt die Geschichte des Bergbaus in Ihre Gegenwart.
Mehr als 60 verschiedene Mineralien birgt der Silberberg in seinem Inneren. Bei der Darstellung der schweren Arbeit unter Tage fühlen Sie sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Ein unterirdischer See und das Silberberg - Museum, das die Bodenmaiser Bergwerksgeschichte seit 1311 zeigt, runden Ihren Besuch ab.
Weitere Informationen unter www.silberberg-online.de
Der Bayerische Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas: das "Grüne Dach Europas". Ein Wanderparadies, in dessen Herzen der Silberberg liegt!
Der Silberberg ist leicht von Bodenmais, vom Wanderparkplatz Schönebene oder vom Feriengut Böhmhof zu erreichen. Die Wanderwege sind gut markiert und führen durch die beeindruckende Waldlandschaft der Hochlagen des Bayerischen Waldes. Ein Rundwanderweg ermöglicht auch Tagesbesuchern die Gegend rund um den Silberberg zu erkunden. Als Ziel Ihrer Wanderung bietet der Silberberg Möglichkeiten zu zünftiger Einkehr und abwechslungsreicher Unterhaltung
Die Bergbahn bringt Sie sicher und bequem im überdachten Sessellift zur Bergstation. Von dort aus sind es nur noch wenige Schritte bis zum Gipfel. Sie sind damit im Herzen des Bayerischen Waldes.
Auf 955 m öffnet sich Ihnen eine atemberaubende Sicht auf die Täler und Bergkämme des Waldgebirges. Sie blicken auf den Großen Arber - mit 1456 m der höchste Berg des Bayerischen Waldes - , und den Heilklimatischen Kurort Bodenmais.
Alles was Spaß macht! Auf der Kinderautobahn dürfen die Kleinen selber fahren. Im See können sie mit ferngesteuerten Schiffen Kapitän spielen. Mini-Bagger, Streichelzoos, Wald- und Abenteuerspielplätze sorgen für tolle und abwechslungsreiche Unterhaltung und lassen garantiert keine Langeweile aufkommen.
Andreas Gabrys, der letzte Steiger und Betriebsführer der stillgelegten Fürstenzeche im Ortsteil Buchet, hat vor 20 Jahren seine umfangreiche Privatsammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Museum in der Osserstraße ist ideal, einen Eindruck von der geologischen Vielfalt der Natur zu vermitteln, die rund 2000 verschiedene Mineralien in der Erdkruste hervorbringt. Dabei zeigt der "Chef" den Besuchern selber gern die Raritäten in seiner umfangreichen Schmuck-, Edelstein-, Fossilien- und Mineraliensammlung, und weiß auch von den vergangenen Tagen "unter Tage" zu erzählen.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt bei den Gesteinen und Mineralien, aber auch rund 200 bergmännische Geräte und Grubenlampen werden ausgestellt. Geologische und mineralogische Lagerstättenkarten erleichtern die Orientierung. In Raum 1 ist eine umfangreiche Mineralienauslese aus allen Gebieten Deutschlands untergebracht, u.a. versteinertes Holz aus Vilshofen, Zapfensandstein aus Ochsenhausen. In Raum 2 finden sich geologische Funde aus Gebieten rund um den Globus: Edelsteine, Silber aus Mexiko, Gold vom Ural, Kristalle vom Balkan, Mineralien aller Erdteile. Raum 3 vemag die Wirkung auf den Besucher noch zu steigern: ausgestellt ist eine überwältigende Fülle von Schmuck und Edelsteinen.
Regensburg ist die viertgrößte Stadt Bayerns und die einzige erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands: ein lebendiges Museum mit Bau- und Kunstdenkmälern aller Stilepochen vom 2. bis zum 20. Jh. Sie war keine geistliche Stadt wie Passau. Reiche Kaufleute ließen sich hier nieder und bauten sich prächtige Patrizierhäuser nach italienischem Vorbild mit Geschlechtertürmen. Gegen den Dom stellten sie ein mächtiges Rathaus und verfolgten Luthers Bewegung zum Miteinander der Konfessionen. Die Stadt war dreigeteilt in Königsstadt, in Klerusstadt und in die Stadt der Kaufleute. An Schönheit hat sie nichts verloren. Heute ist sie außerdem Universitätsstadt und Zentrum moderner Industrie.
Das Alte Rathaus demonstrierte den Stolz und die Macht der Bürgerschaft. Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges ist der große Reichssaal im ersten Stock. Im Kellergewölbe gab es auch Folterkammer, Armesünderkammer und Gefängniszellen.
Die Steinerne Brücke ist ein Meisterwerk der mittelalterlichen Ingenieurbaukunst und Ausdruck des Vermögens der Regensburger Kaufmannschaft. Von 1135-1146 erbaut, überspannt sie seit mehr als 800 Jahren als für lange Zeit einzige Brücke in Regensburg mit insgesamt 16 Bögen die Donau, die von den mächtigen Pfeilern und Beschlächten zu den sogenannten Donaustrudeln rückgestaut wird. Von den ursprünglich drei Brückentürmen blieb nur das Brücktor erhalten. Im Scheitel der Steinernen Brücke erhebt sich das sogenannte Brückenmännchen, Symbol der städtischen Freiheitsrechte. Vom Standpunkt des Brückenmännchens bietet sich auch der schönste Blick zurück auf die Stadt mit dem Dom und den übrigen Dächern und Türmen sowie nach Norden auf das vom Dreifaltigkeitsberg überragte Stadtamhof, das noch bis 1924 eine selbständige bayerische Stadt war.
Dom St. Peter: An der Kathedrale wird seit 1275 gearbeitet. Sie ist ein Hauptwerk der Gotik in Bayern: zwei mächtige Türme (105 m), figurenreiche Außenfront, ein Innenraum, der durch künstlerische Werke, Weiträumigkeit und durch die von farbigen Glasfenstern (14. Jh.) unterstrichene Stimmung besticht. Im Domkreuzgang gibt es großartige Grabdenkmäler, im Domschatzmuseum Kostbarkeiten aller Jahrhunderte. Der ganze Domkomplex birgt eine Vielzahl interessanter Kapellen und Baudenkmäler, die seit einigen Jahren gründlich renoviert werden.
Das einstige Kloster St. Emmeram geht auf den Hl. Emmeram zurück, der hier ermordet worden sein soll. Sein Grab wurde zur Wallfahrtsstätte und daraus erwuchs dann das Kloster. Seit 1812 dient es dem Adelsgeschlecht von Thurn und Taxis als fürstliches Schloß. Die Kirche darin, eine dreischiffige Basilika, gilt als ungewöhnlich schön und erhaben, sie wurde 1731 von den Asam-Brüdern barock umgestaltet. Besonders sehenswert sind der Kreuzgang, die Schloßbibliothek mit Asamfresken und das Marstallmuseum.
Ein Rundgang durch die Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gassen, mächtigen Patrizierhäusern, historischen Schenken und den Szenekneipen einer Unistadt sollte bei einem Besuch auf keinen Fall fehlen.
Passau lebt von seiner bewegten Geschichte und seiner lebendigen Gegenwart. Epochen aus vergangenen Jahrtausenden haben diese weltoffene und kulturell aktive Stadt und ihre Bewohner geprägt. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot an sehenswerten historischen Zeugnissen, das diese Stadt aufzuweisen hat. Darüber hinaus präsentiert sich Passau seinen Besuchern als kulturelle Hochburg und künstlerisches Zentrum besonderer Art. Ein einmaliges Erlebnis ist es, Passau vom Schiff aus bei einer „Dreiflüsse“-Stadtrundfahrt zu entdecken.
Altstadt und Dreiflüsseeck: Die Altstadtkulisse zwischen Domberg und Dreiflüsseeck formen malerische Plätze wie Dom-, Residenz- und Rathausplatz, die Türme von St. Paul, Kloster Niedernburg, St. Michael, Rathaus und Dom, verwinkelte Gassen und bezaubernde Promenaden entlang von Donau und Inn. Am Dreiflüsseeck stehen Sie inmitten eines faszinierenden Naturschauspieles – dem Zusammenfluß von Donau, Inn und Ilz an einer Stelle.
Am höchsten Punkt der Altstadt erhebt sich prunkvoll der Passauer Stephansdom. Nach dem verheerenden Stadtbrand im Jahre 1662, als er fast völlig abgebrannt war, fand der Dom in dem berühmten Architekten C. Lurago seine Wiederauferstehung. Er besitzt mit 17.774 Pfeifen bei 233 klingenden Registern und vier Glockenspielen die größte Domorgel der Welt. Das Erklingen dieses gewaltigen Instrumentes zu hören, ist ein unvergleichliches akustisches Erlebnis.
Das Domschatz- und Diözesan-Museum in der Neuen Bischöflichen Residenz, zeigt die Schätze der bewegten Vergangenheit, als Passau noch das größte Bistum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation war. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch das Rokoko-Treppenhaus und das Deckenfresko.
Die alte Zwingburg Veste Oberhaus liegt 105 m über der Donau, ein Wehrgang verbindet sie mit der unteren Burg, der um 1250 erbauten Veste Niederhaus (Privatbesitz). Der etwas mühsame Aufstieg über den an der Hängebrücke beginnenden Steig (oder mit Pendelbus ab Rathaus) lohnt sich immer, allein der spätgotischen Säle, des originalgetreu restaurierten Rittersaals, des Museums und der wundervollen Aussicht wegen.
Glasmuseum: Beeindruckende Zeugnisse von Glaskunst vor allem aus dem Bayerischen Wald, aber auch aus Böhmen uns Österreich gibt es im historischen Hotel „Wilder Mann“ zu sehen. 30.000 Exponate zeigen eindrucksvoll die Eleganz und Vielfalt der über 250jährigen Geschichte Böhmischen Glases.
Seit 1982 sind die freigelegten Fundamente des Römerkastells Boiotro (erbaut 2. Hälfte des 3. Jh.s), das erst 1974 bei Bauarbeiten entdeckt wurde, als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Im 3. Viertel des 4. Jh.s hat das Militär das Kastell aufgegeben. Rund 100 Jahre später errichtete der hl. Severin in der Ruine eine Mönchszelle.
Museum Moderner Kunst: Direkt am Konaukai in einem der schönsten Altstadthäuser, wird Kunst des 20. Jh.s präsentiert. Es finden hier ständig wechselnde Ausstellungen statt.
Der Große Arber ist mit 1.456 Metern nicht nur der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirges (daher auch der "König des Bayerischen Waldes" genannt), er nimmt auch aufgrund seiner Natur einen ganz besonderen Rang ein. Das dichte Nebeneinander großartiger Naturerscheinungen läßt die Arberregion zu einem Gut unschätzbaren Wertes werden. Die Rißloch-Wasserfälle, verschiedene Moore, die eiszeitlichen Seen mit ihren steil abfallenden Seewänden, und der Urwald verleihen diesem urwüchsigen Gebiet seinen unverwechselbaren Charakter. Nicht zuletzt ist der waldfreie Arbergipfel selbst eine Besonderheit, dessen Tier- und Pflanzenwelt so im gesamten Bayerischen Grenzgebirge nicht wiederzufinden ist. Schon 1939 wurden weite Teile des Gebietes unter Schutz gestellt, um sie in ihrer Einmaligkeit zu erhalten.
Der Berg ist mittlerweile voll erschlossen: durch Seilbahn, Skischneise, Trimm-dich-Strecken. An schönen Tagen herrscht besonders am Arbersee Volksfeststimmung.
Der Große Arber und die Waldungen bis nach Bayerisch Eisenstein hinab befinden sich im Besitz des Fürstenhauses Hohenzollern.
In dem ca. 6 ha großen Gebiet mit einem gut begehbaren Rundweg von ca. 1,5 km Länge, sollen den Besuchern die einheimischen Tiere in einer natürlichen Umgebung vorgestellt werden. Durch große Bild- und Schrifttafeln werden die Gäste ausführlich über die Lebensweise der einzelnen Arten informiert. Der aktive Artenschutz ist eine weitere Aufgabe des Tierparks.
Der Tierpark bietet: Naturlehrpfade, Streichelzoo, Aquarien, Haus des Wolfes, Kinderspielplatz, Urwaldvoliere, Hochmoor.