Harz & Weserbergland - Konzept
 
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Konzept von Erlebnis-Wandertage-Hannover

Daniel Pallaks Erlebnispedagoge und Outdoortrainer

Ziel ist das handlungsorientierte Lernen. Alle Kurse sind outdoorgestützt und finden ausschließlich in der Natur statt. Hierin liegt ein weiteres, gewichtiges Ziel: Kindern und Jugendlichen die Natur näher zu bringen und nachhaltige Naturerfahrungen zu ermöglichen.
Ausgehend von der Tatsache, dass jeder Mensch mehr zu leisten vermag als er selber von sich denkt. So erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, Neues über sich heraus zu finden, ohne dass sie dabei unter Zugzwang gestellt werden. Jeder sucht sich seine Herausforderung individuell. Jeder Mensch hat seine eigenen Grenzen, die er selbst am besten einschätzen kann. Es wird niemand gezwungen, diese zu überschreiten.
Ein weiteres wichtiges Medium ist die Gruppe. Der Mensch ist seit seiner Entstehung in solchen organisiert. Auch heute findet soziales Lernen maßgeblich in der Gruppe statt. Durch verschiedene interaktionale Situationen wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, sich ohne Angst vor Konsequenzen, in neuen Rollen auszuprobieren.
Erlebnispädagogik bedeutet eine gesunde Mischung aus Herausforderung, Entspannung, Evaluation und Reflektion.

Arbeitsweise

Es wird nach dem Ansatz der metaphorischen Erlebnispädagogik gearbeitet. Frei nach dem Motto ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So wird versucht, alle Aktionen je nach individueller Zielsetzung auf ein Alltagsbild zu transferieren.
Alle Aktionen sind nach demselben Schema aufgebaut:

  • Planung:
    Die Teilnehmer werden vor eine gewisse Aufgabe gestellt. Sie sollen selbst einschätzen, wie lange Sie für Ihre Planung brauchen. Die Planungszeit beginnt erst wenn alle einer Meinung sind.
  • Aktion:
    Danach folgt die Aktion. Hier sollen die Teilnehmer ihren Plan umsetzen und versuchen die Aufgabe zu lösen.
  • Evaluation:
    Hat der Plan funktioniert oder nicht, wenn nicht, warum ist er gescheitert. Bei einem scheitern wird der Plan erneut besprochen und die Teilnehmer können die Aktion wiederholen. Es folgt eine erneute Evaluation.
  • Reflektion:
    Die Aktion wird im Bezug auf persönliche Kompetenzen und Handlungsmuster ausgewertet.
  • Transfer:
    Hier versuchen wir den Teilnehmer ein Bild zu geben, wie sie Dinge aus der Reflektion in ihrem Alltag umsetzen können.

Ablauf

Alle Kursinhalte werden in einem Vortelefonat individuell besprochen. Auf diese Weise soll herausgefunden werden, welche Begebenheiten es in der Gruppe gibt und an welchen Zielen gearbeitet werden soll.
Mehrtägige Aktionen starten immer mit einer Zielvereinbarung zum Beginn der Fahrt und enden mit einer Kursauswertung. In dieser werden die gesetzten Ziele überprüft. Im Anschluss an die Klassenfahrt, bekommen die Lehrenden ein Methodenset für erlebnispädagogische Aktionen in der Schule, um die Klassenfahrt und die Ziele zu erden.
Um die Qualität der Arbeit ständig weiter zu entwickeln, werden im Anschluss an das Programm Feedbackbögen verteilt. Alle Kurse werden im Team sowie mit den Lehrern mündlich ausgewertet.

Grundsätzliches

Teamer (Gruppenleiter):
Die Teamer werden ausführlich geschult und führen während ihrer gesamten Tätigkeit ein Ausbildungsbuch. Dort werden alle Reflektionen und Abnahmen von Seilstellen eingetragen. Bei Klassenfahrten sind immer beide Teamer mit in dem Haus untergebracht. Außerdem haben wir ein Auto für Notfälle vor Ort.

Klientel:
Dazu gehören hauptsächlich Schüler, Jugendliche und Auszubildende. Wir versuchen diese in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen und diese auszubilden. Auch Teamentwicklungsseminare für Manager gehören zu unserer Arbeit.

Alter:
Das Alter der Teilnehmer kann sehr verschieden sein, ab 8 Jahren bis ins hohe Alter hinein. Generell wird der Schwierigkeitsgrad der Aktivitäten der Altersstufe und dem Stand der Gruppe angepasst.

 
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