Die Einrichtung „Erlebnis-Wandertage-Hannover“ setzt ihren Schwerpunkt auf das handlungsorientierte Lernen durch Erlebnispädagogik. Das Hauptziel liegt dabei in der Weiterentwicklung der Persönlichkeit der Teilnehmer. Das wichtigste Medium ist die Natur. So finden alle Unternehmungen in Wäldern rund um Hannover statt. Es geht auch darum, den Teilnehmern die Natur näher zu bringen.
Wer ist als Kind nicht gerne auf alle möglichen Bäume geklettert. Viele Kinder und Jugendliche kennen dieses Gefühl des Kletterns und der Höhe heute nicht mehr. Viele Abenteuer werden nur noch virtuell in der Form von PC-Spielen erlebt. Das Baumklettern soll den Teilnehmern das Gefühl von einem realen Abenteuer in der Natur näher bringen. Neben dieser Aufgabe lernen die Teilnehmer Selbstvertrauen und Vertrauen in die anderen zu haben. Zu Beginn der Aktion erfolgt eine Einweisung in die Gurte und Sicherungsgeräte. Beim Klettern ist die Person die klettert Top-Rope (Sicherung von oben) gesichert. Die Teilnehmer sichern sich beim Baumklettern gegenseitig. Alle Seilaktionen sind Redundant (doppelt) abgesichert. Alle verwendeten Materialien entsprechen den UIAA-Normen.
Der Niedrigseilgarten erstreckt sich über sechs verschiedene Elemente. Davon sind vier auf Teamwork und zwei auf eine Einzelüberquerung ausgelegt. Um ihn zu überqueren, muss die Kommunikation unter den Teilnehmern zu 100% funktionieren. Manchmal werden einzelnen Teilnehmern die Augen verbunden. Der Rest der Gruppe, muss diese dann verbal zum Ziel leiten. Der Niedrigseilgarten ist eine Übung, bei der die Teilnehmer in vielen Bereichen gefördert werden.
Die Bezeichnung stammt aus dem Englischen und meint nicht anderes als das Klettern in geringer Höhe ohne Seil. Es kann sowohl an Felsblöcken in der Natur als auch an kleinen Boulderwänden in Hallen (auch in Schulen) durchgeführt werden. Es eignet sich sehr gut als Klettertraining.
Es ist eine Geschicklichkeitsübung ähnlich dem Seiltanzen, bei der man auf einem Schlauchband oder Gurtband balanciert, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist. Im Gegensatz zum Balancieren auf dem Drahtseil, wo das Seil so straff gespannt ist, dass es sich kaum bewegt, dehnt sich eine Slackline unter der Last des Slackliners: Sie verhält sich dadurch sehr dynamisch und verlangt ein ständiges aktives Ausgleichen ihrer Eigenbewegung. Die Anforderungen des Slacklining an den Sportler sind ein Zusammenspiel aus Balance, Konzentration und Koordination.
Bei der Nachtwanderung geht es darum, mit der Gruppe (ohne Taschenlampen) eine Strecke im Wald zurück zu legen. Dabei kommt es vor allem auf die Kommunikation in der Gruppe an. Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf der Naturwahrnehmung. Durch die Dunkelheit werden viele Dinge intensiver wahrgenommen. In der Mitte jeder Nachtwanderung findet ein Solo statt, in diesem sollen die Teilnehmer eine Strecke von ca. 200 Metern alleine zurücklegen. Im Zwei-Minutentakt werden die Teilnehmer auf die Strecke geschickt. Diejenigen, die Angst bekommen, können auf den nachfolgenden warten. Während der gesamten Nachtwanderung finden mehrere, auf Wahrnehmung basierende Aktionen statt.
Das Lagerfeuer wird komplett von den Teilnehmern vorbereiten. Sie haben die Aufgabe sich selbstständig in Gruppen zu organisieren und die Aufgabe zu verteilen. Meistens findet diese Aktion im Rahmen des Abschlussabends statt. Neben dem Lagerfeuer müssen die Teilnehmer auch das Rahmenprogramm für Ihren individuellen Abschlussabend gestalten und planen.
Großes Gruppenspiel bei Nacht. Kann außerhalb des Hauses oder bei schlechtem Wetter auch in dem Haus gemacht werden. Welches Spiel gemacht wird, entscheidet sich individuell mit der Gruppe.
Auch Interaktionen genannt. Abenteuerspiele dienen meistens dazu die Gruppe individuell bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen.
Eine Erlebnistour besteht aus einer Wanderung, die durch mehrere Interaktionen gestaltet wird. Hier kommen oft Interaktionsketten (Interaktionen, die thematisch aufeinander aufbauen) zum Einsatz. Diese Wanderung umfasst eine Streckenlänge von maximal 6 km.
Dies ist eine wahre Herausforderung an die körperliche Leistung eines jeden Einzelnen. Auch gruppendynamisch stoßen die Teilnehmer bei dieser Aktion an Ihre Grenzen. Das Element gliedert sich in 2 verschiedene Bereiche:
Wegstrecke: 20 -25 Km
Dauer: bis zu 13 Std.
Jahreszeit: unabhängig
Ausgangspunkt: NFH-Barsinghausen und Wohldenberg
Rucksäcke müssen von den Teilnehmern gestellt werden
4,00 Euro Verpflegungsaufschlag pro Personen.
Beschreibung
Die Teilnehmer bekommen am Vorabend der Tour eine Einweisung in den Umgang mit Karte und Kompass. Danach werden Teams für die Tour eingeteilt. Es gibt insgesamt 4 Teams:
Dabei müssen alle Teams zu 100% Verantwortung für die Gruppe übernehmen. Packt das Verpflegungsteam nicht genug Essen ein, hat die gesamte Gruppe zu wenig zu Essen. Durch die physische Belastung und die Teamarbeit wird die Gruppe sehr stark zusammen geschweißt.
Wegstrecke: 40-45 Km
Dauer: 2 Tage
Jahreszeit: von Juni bis September
Verpflegungsaufschlag: 8,00 Euro pro Person:
Beschreibung:
Identisch zur Basic-Tour. Der Unterschied ist, dass am Abend ein Nachtlager im Wald errichtet wird. Dort biwakieren die Teilnehmer bis zum nächsten Tag. Bei schlechtem Wetter kann ein Shuttle zurück zum Haus eingerichtet werden. Schlafsäcke; Isomatten und Rucksäcke müssen die Teilnehmer selber mitbringen. Am Abend gibt es eine warme Suppe mit Nudeln und Brot, die auf dem Gaskocher gekocht wird.