München, die Hauptstadt des Freistaates Bayern und des Regierungsbezirkes Oberbayern, ist die drittgrößte Stadt Deutschlands und Zentrum eines der aktivsten Wirtschaftsräume Europas.
Durch München fließt von Südwest nach Nordost die Isar. Charakteristisch für das Landschaftsbild des Münchner Nordens sind die Moorflächen des Dachauer und des Erdinger Mooses (jetzt Standort des neuen Münchener Flughafens).
Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von ca. 31 000ha. Die weitesten Entfernungen innerhalb des Stadtgebietes betragen 26.4 km in der Länge und 20,9 km in der Breite. München ist in 36 Stadtbezirke aufgeteilt und es leben ca. 1,32 Mio. Einwohner dort.. Zwei Universitäten und zahlreicher Fachhochschulen machen München zu Deutschlands größten und beliebtesten Studentenstadt.
Zahlreiche bekannte und große Unternehmen haben sich hier niedergelassen u.a. Siemens, BMW, Dornier, MAN, DASA, Linde, und Krauss-Maffei.
München bietet die Möglichkeit zu Sportaktivitäten aller Art. Mit dem Olympiapark hat die Stadt den größten Sport- und Freizeitpark Europas.
Die Peterskirche ist älter als München selbst, denn hier auf dem „Petersbergl“ hatten Tegernseer Mönche schon ab dem 10. Jh. eine Niederlassung, die der Stadt bei ihrer Gründung 1158 den Namen gab: Munichen, „bei den Mönchen“. Die romanische Kirche wurde mehrmals umgebaut, doch nach dem Stadtbrand von 1327 blieb nur der Westteil mit dem Turm stehen. Der gotische Neubau von 1379 - 86 stellt den heutigen Baukern. Anstelle der einstigen gotischen Doppelspitze trägt der 96 m hohe Turm, der „Alte Peter“, seit 1607 seine jetzige Laternenkuppel. Nach den schweren Zerstörungen im Bombenkrieg wurde die Einrichtung rekonstruiert. Rindermarkt 1, U-/S-Bahn Marienplatz
Am Standort der Frauenkirche stand bereits im frühen Mittelalter eine Marienkapelle, 1230 wurde eine spätromanische Kirche errichtet. 1468 legte Herzog Sigismund den Grundstein zur heutigen Frauenkirche. Zum Dom, also einer Bischofskirche wurde sie erst 1818, als man das Bistum von Freising nach München verlegte. Die beiden Türme und das riesige Dach beherrschen noch heute im Fernblick das Stadtbild. Der Innenraum der Kirche verblüfft durch seine Leere. Fast scheint es, als gebe es nur ein hohes, langgestrecktes Mittelschiff und keine Seitenschiffe, keine Nebenkapellen, keine Fenster, Erst bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass die „Wand“, die das Mittelschiff abzuschließen scheint, aus mächtigen, achteckigen Pfeilern besteht, hinter denen sich, fast ebenso hoch, die Seitenschiffe mit den großen Fenstern auftun. U-/S-Bahn, Marienplatz
Das hochbarocke Gotteshaus Theatinerkirche St. Kajetan wurde in Erfüllung eines Gelübdes zum Dank für die Geburt des Kronprinzen von Kurfürst Ferdinand Maria und seiner Gattin Henriette Adelaide von Savoyen gestiftet. Die mächtige Kuppel und die Türme mit den charakteristischen Voluten werden durch die klar gegliederte Fassade mit dem hochgezogenen Giebel zu einem eindrucksvollen und harmonischen Ganzen verbunden. U-Bahn Odeonsplatz
Der Backsteinbau der Salvatorkirche wurde von 1494 bis 1499 mit einem spitzem Turm erbaut. Im Jahre 1829 wurde das Gotteshaus der griechisch-orthodoxen Gemeinde übergeben. U-Bahn Odeonsplatz
Das prächtigste Renaissancebauwerk der Stadt ist die Michaelskirche. Der Bau sollte ursprünglich noch größere Ausmaße erhalten, aber als 1590 der Turm einstürzte und dabei den Chor zerstörte, vollendete man die Kirche in etwas bescheidenerer Form. Das Innere der Kirche überwältigt zunächst durch sein gewaltiges Tonnengewölbe, das zweitgrößte der Welt. U-/S-Bahn Karlsplatz
Die Alte Pinakothek ist eines der ältesten Museen der Welt und eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas. Auftraggeber für das zu seiner Zeit fortschrittliche Bauwerk war König Ludwig I. mit der Absicht, den umfangreichen Kunstbesitz, den seine Vorfahren angehäuft hatten, „seinem Volk zu Genuss und Belehrung“ zugänglich zu machen. Sein Hofarchitekt Leo von Klenze hat den mächtigen Neorenaissancebau in zehnjähriger Arbeit (1826 - 1836) errichtet.
Mit insgesamt etwa 850 Gemälden sind fünf Jahrhunderte europäischer Malerei (14.-8. Jh.) im Museum vertreten. U-Bahn Theresienstraße
Die Neue Pinakothek wurde ebenfalls von Ludwig I. in Auftrag gegeben. Das ursprüngliche Gebäude war im Zweiten Weltkrieg so sehr beschädigt worden, dass die Sammlung für Jahre in das Haus der Kunst ausgelagert werden musste. Erst im April 1981 konnte die Neue Pinakothek an ihrem ursprünglichen Platz wieder eröffnet werden. Sie zeigt Werke von der Romantik bis zur klassischen Moderne und stellt damit neben der Nationalgalerie in Berlin die umfangreichste Sammlung dieses Zeitraums dar. U-Bahn Theresienstraße
Das Haus der Kunst war der erste und beispielhaft gedachte Nazibau. Hier fanden die berüchtigten Kunstausstellungen statt, die München damals neben dem fragwürdigen Ehrennamen „Hauptstadt der Bewegung“ auch den Namen „Hauptstadt der deutschen Kunst“ einbrachten. Heute befindet sich im Westflügel die Staatsgalerie moderner Kunst, also gerade die Bilder, gegen die das „Haus der deutschen Kunst“ eigentlich gebaut worden war. Im übrigen Bau werden Wechselausstellungen gezeigt. U-Bahn Odeonsplatz
Die Städtische Galerie im Lenbachhaus zeichnet sich durch eine gute Sammlung der heutigen Kunst, sowie durch eine Abteilung Münchner Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts aus. Die größte Aufmerksamkeit gilt jedoch der großartigen Sammlung der Künstlergruppe „ Der blauen Reiter“, die den Ruhm dieser Galerie aus macht. Nirgends kann der Werdegang dieser Gruppe mit Franz Marc, August Macke, Gabriele Münter, so gut nachvollzogen werden, und kein Museum hat mehr Kandinsky-Gemälde dieser wichtigen Phase von 1903 - 1914. U-Bahn Königsplatz
Die Antikensammlungen (Königsplatz 1) und die Glyptothek (Königsplatz 3) stehen sich direkt gegenüber und repräsentieren als Imitationen griechischer Tempel das klassizistische Programm des kunst- und antikenbegeisterten Königs Ludwig I. Die Glypothek, an der Nordseite des Königsplatzes im ionischen Stil errichtet, gilt als der gelungenste Museumsbau des Architekten Leo von Klenze. 1830 eröffnet, hat sie entscheidend zu Münchens Ruf als Kunststadt und „Isar-Athen“ beigetragen. Die Skulpturensammlung birgt insgesamt 160 Plastiken, die frei aufgestellt sind und von allen Seiten betrachtet werden können. Als wertvollster Besitz der Glypothek gelten die weltberühmten Aegineten, spätarchaische Skulpturen aus den Giebeln des Aphaia-Tempels auf der Insel Aegina. Zu erreichen mit der U-Bahn Königsplatz.
In den Türmen des Isartores ist das Valentin-Museum untergebracht. Die ständige Ausstellung „Karl Valentin, Liesl Karlstadt - Aus dem Leben der großen Münchner Komiker“ erinnert an den berühmten, tiefsinnigen Linksdenker und seine liebenswerte Partnerin auf der „Brettl-Bühne“. Die kuriosen Exponate vermitteln einen trefflichen Eindruck von Valentins makabrem und vieldeutigem, sehr münchnerischem Witz („99-jährige in Begleitung ihrer Eltern haben freien Eintritt“.) S-Bahn Isartor.
Das Deutsche Museum zeigt auf 45 000 qm und anhand von 17 000 Objekten aller Art die Grundprinzipien und die Entwicklung von Naturwissenschaft und Technik. So ist das Museum auf der Isarinsel mit das größte und bedeutendste technische Museum der Welt und das mit den meisten Besuchern in Deutschland. Es ist 1903 von Oskar von Miller gegründet und 1925 eröffnet worden. Eine komplette Besichtigung ist an einem Tag nicht zu schaffen: Ein Rundgang durch die insgesamt 35 Abteilungen wäre 17 km lang.
Das Deutsche Museum wirkt beispielhaft, weil es „Technik zum Anfassen“ bietet. Neben den historischen Originalen sind vor allem die vom Besucher selbst zu bedienenden Demonstrationseinrichtungen von großer Anziehungskraft und didaktischem Wert. Zu den meistbesuchten Objekten gehören: das Planetarium in der Kuppel mit den simulierten Bewegungen der Gestirne, das erste deutsche U-Boot, historische Lokomotiven, Automobile und Flugzeuge, Originalapparate von Ohm, Ampère, Hertz und Röntgen, sowie Demonstration von Blitzen und dem Faradaykäfig in der Hochspannungsanlage.
Auch die Benutzung der Bibliothek mit 700 000 Bänden und einem umfangreichen Fotoarchiv ist frei. Die Hauptattraktion ist das IMAX-Kino. Hier werden faszinierende Naturfilme in modernster Technik gezeigt. S-Bahn Isartor.
Die großzügige Anlage von Schloss Nymphenburg und die dazugehörige Parkanlage wurde im Laufe von 200 Jahren von fünf Generationen der Wittelsbachern zu ihrer Sommerresidenz umgebaut. Am besten beginnt man mit der Besichtigung des Mittelbaus. Der Steinerne Saal, ein zweigeschossiger Rokoko-Festraum, ist der Mittelpunkt des Schlosses.; hier befindet sich auch die Schönheitsgalerie Ludwig I. 36 Portraits von „Münchnerinnen“ sind zu sehen, die der König mehr oder weniger platonisch verehrt hat, darunter die berühmt-berüchtigte spanische Tänzerin Lolo Montez.
Von der Westfassade aus, auf einer Empore stehend, kann man einen Blick auf den Park, der streng in eine Mittelachse mit einem Hauptkanal und der anschließenden Kaskade eingeteilt ist, werfen. Ebenso sind auch die französische Partien, mit der großen Parterre zu sehen.. Auf beiden Seiten desselben liegen die architektonischen Petitesse im Park verstreut: die Amalienburg, ein Jagdschlösschen, die Badenburg mit einem luxuriöses, heizbaren Schwimmbecken, die Pagodenburg mit ihrem im chinesischen Stil gestalteten Obergeschoß, die Magdalenenklause und eine künstlichen Ruine mit Grottenkapelle.
Ein Besuch im Marstallmuseum im südlichen Vierflügelbau mit der reichhaltigsten und vollständigsten Sammlungen von Prunkkarossen und Schlitten ist lohnenswert.
Erreichbar mit der Straßenbahn Linie 17 oder mit dem Bus.
Der Alte Hof ist die erste Herzogsburg der Wittelsbacher. Sie wurde gegen äußere wie innere Feinde an der Nordostecke der damaligen Stadt um 1250 angelegt. Die genaue Bauzeit ist nicht bekannt. In den folgenden Jahrhunderten ist die „Alte Veste“ immer wieder umgebaut und umfunktioniert worden; unverändert ist nur der gotische Flügel mit dem „Affenturm“ geblieben. Das Städtische Finanzamt beherrscht mittlerweile das Terrain.
Mit der Feldherrnhalle, dem der Loggia dei Lanzi in Florenz nachempfundenen Monument wollte Ludwig I. einen städtebaulichen Schwerpunkt am Übergang von der Altstadt zur Neustadt und einen Blickpunkt für die Ludwigstraße schaffen (1841-1844). Die beiden Standbilder in Bronze verewigen „bayerische Feldherren“ nämlich Fürst Wrede und Graf Tilly. 1923 marschierte Hitler bei seinem gescheiterten Putschversuch auf die Feldherrnhalle zu. Im Dritten Reich verklärte eine Gedenktafel mit Ehrenwache diesen Putschversuch. Wer damals den Posten dem gebotenen Gruß verweigern wollte, nahm den Umweg durch die kleine Viscardigasse, die damals den Spitznahmen "Drückebergergasserl" erhielt.
Das Neue Rathaus ist in drei Bauphasen um sechs Innenhöfe errichtet worden. Sein Glockenspiel, im 85 m hohen Turm integriert, ist mit 43 Glocken das viertgrößte Europas.
Es zeigt 432 bewegliche Figuren, die zum Klang der Glocken ein Reitturnier und den Schäfflertanz darstellen. Hoch auf dem Turm wacht das Münchner Kindl - ein kleiner Mönch, der an die Gründungszeit Münchens erinnert.
Dieser Olympiapark wurde für die XX. Olympischen Spiele 1972 entworfen. Er wird heute sowohl für sportliche Veranstaltungen als auch für moderne, musikalische Ereignisse von der Bevölkerung genutzt.
Der Olympia- oder Fernsehturm ist 290 m hoch.
Nach 190 m gibt es eine Aussichtsplattform. Zum eigentlichen Symbol des Parks ist aber das Zeltdach geworden, welches den westlichen Teil des 80 000 Personen fassenden Olympiastadions sowie Olympiahalle und Olympiaschwimmhalle überspannt. Die kühne Konstruktion des Netzdaches aus Acrylglasplatten, die von zwölf großen, bis zu 81 m hohen und 36 kleineren Pylonen getragen werden, war anfangs heftig umstritten. Die Fläche des Daches beträgt 74 800 qm; allein das Dach kostete 168 Millionen DM. Der 52 m hohe Olympiaberg wurde aus zusammengetragenen Ruinentrümmern des Zweiten Weltkrieges angelegt und mit voralpiner Vegetation begrünt.
Im Gasteig schlägt das Herz der Kulturstadt München recht heftig: Allabendlich pilgert man zu Tausenden in die Rosenheimer Straße, besucht Konzerte in der Philharmonie oder im Theater, im Kabarett und Performances in der Black Box und anderen Kunsträumen.
Seinen absoluten Boom erlebt der Gasteig alljährlich Ende Juni, wenn er als Zentrale des Münchner Filmfestes dient.
Für echte Genießer unter den Münchnern und Auswärtigen ist es geradezu ein Fest, auf dem Viktualienmarkt einzukaufen.
Allerdings - billig ist dieser Spaß ganz und gar nicht, und vor dem Versuch feilschen zu wollen, sei dringend gewarnt! Da kann man ein paar Grobheiten zu hören bekommen, die sich gewaschen haben.
Mit Arena One im Herzen des neuen Münchner Fußball-Tempels.
Nach den drei Opening-Veranstaltungen öffnet die Allianz Arena am Montag, dem 6. Juni 2005, nun täglich ihre Pforten. Die Besucher haben die Möglichkeit, das modernste Stadion Europas ausgiebig zu inspizieren und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. 66.000 Menschen haben in diesem Stadion der Superlative Platz.
Egal ob die Kabinen des FC Bayern und des TSV 1860 München, der Weg durch den Spielertunnel in den Innenraum der Arena oder die Kommentatorenplätze hoch auf dem Oberrang: Die professionellen Stadionführungen bieten einen kompletten Rundumblick.
Münchens Botanischer Garten ist einer der vielfältigsten und schönsten Deutschlands: mit Gewächshäusern mit exotischen Pflanzen, einem Alpenpflanzengarten, einem Rhododendronhof sowie einen Frühlingsgarten. Straßenbahn Linie 12.
Der Englische Garten, Münchens vielgeliebte „grüne Lunge“ ,ist etwa 5 km lang, bis zu 1 km breit und hat eine Gesamtausdehnung von nahezu 4 km². Am bekanntesten unter den Bauten im Park sind der Chinesische Turm, der Monopteros, ein klassizistischer Rundtempel, der nach einem Entwurf von Leo von Klenzes erbaut ist, und das Japanische Teehaus, das Mitsuo Namura 1972 anlässlich der Olympischen Spiele in München als Geschenk Japans an die Olympiastadt erbaut hat. Hinzu kommt der künstlich angelegte Kleinhesseloher See mit drei kleinen Inseln, einem Bootsverleih und dem Seehaus.
Der Tierpark Hellabrunn wurde 1928 als erster Geo-Zoo der Welt gegründet. Er beherbergt rund 4000 Tiere auf einem 36 ha großen Areal. In einer Harmonie von Landschaft und Architektur leben die Tiere in großzügigen Anlagen, die in verschiedenen Erdteile geordnet sind. Besonders gern besucht werden: das Elefantenhaus, die 5000 qm überspannende Freiflug-Großvoliere, das Polarium und die Menschenaffen-Station. Weltberühmtheit erlangte der Tierpark durch die Rückzüchtung des ausgestorbenen Auerochsen aus primitiven Haustierrassen sowie die Rückzüchtung des Grauen Wildpferdes. Ein weiteres Spezialgebiet des Zoos ist die Züchtung seltener vom Aussterben bedrohter Tiere. U-Bahn: Thalkirchen.
Die monumentale Ludwigstraße wurde als Verbindung zwischen dem Odeonsplatz und dem Dorf Schwabing angelegt (1817).
Das in seiner Einheitlichkeit großartige bauliche Konzept ist Leo von Klenze zu verdanken, dessen Werk von Gärtner kongenial zu Ende geführt wurde.
Mitbestimmend für den Neurenaissance-Baustil der Ludwigstraße war das Leuchtenberg-Palais, welcher Klenze 1816 – 1818 erbaut hatte. Inspiriert wurde er vom Vorbild des Palazzo Farnese in Rom. Heute ist der leuchtenberg- Palais Sitz des Bayrischen Finanzministerium. Entlang der Ludwigstraße kann man folgende Bauwerke betrachten:
Das Odeon, heute Sitz des Bayerischen Innenministers, das Basargebäude, die Bayerische Staatsbibliothek, mit 4,7 Millionen Bänden die größte in Deutschland, die Ludwigskirche sowie die Ludwig- Maximilian-Universität.
Der Marienplatz ist das Herz der Stadt, das Zentrum der Fußgängerzone, Kreuzungspunkt der wichtigsten S- und U-Bahnlinien, speziell zu Zeiten des Glockenspiels im Rathausturm des Neuen Rathauses, sowie Treffpunkt des internationalen Tourismus.
Die Maximilianstraße strahlt den Flair der eleganteste Einkaufsstraße Münchens aus. Dies verdankt sie vor allen Dingen ihrer geschlossener Architektur (erbaut unter König Maximilian II). Der Maximilianstil kombiniert Elemente der englischen und niederländischen Gotik mit Formen der italienischen Hochrenaissance. Jenseits der Isar entstand als Blickpunkt und krönender Abschluss von 1850- 1880 das Maximilianeum. (seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtages). In der Maximilianstraße prunkt Münchens renommiertestes Hotel das „Vier Jahreszeiten“, ebenso befindet sich hier die Kammerspiele und die Staatsoper.
Am östlichen Ortsrand Dachaus befindet sich die Gedenkstätte Dachau für das ehemalige Konzentrationslager Dachau. Am 22. März 1922 mit einer feierlichen Presseerklärung Himmlers eröffnet, wurde es bis 1939 ständig ausgebaut. Es war das erste KZ und Muster für alle folgenden. Sämtliche KZ-Kommandanten wurden hier geschult. Bis zur Befreiung durch die US-Army den 29. April 1945 waren hier insgesamt über 200 000 Menschen inhaftiert. Der Tod von 31 951 Menschen ist beurkundet, mit Sicherheit waren es weit mehr.
Das ehemalige Wirtschaftsgebäude ist heute ein Museum, welches mit Materialen - Fotos, Filmen, Schriften - über die Gräueltaten der Nationalsozialisten informiert. Vor dem Museum befindet sich das 1968 geschaffene internationale Mahnmal. Es stilisiert Gefangene im Stacheldraht. Das große Eingangstor mit der zynischen Aufschrift „Arbeit macht frei“, ist heute noch erhalten, ebenso das Krematoriumsgelände und Zwei Baracken, die rekonstruiert sind . Am Ende der Lagerstraße stehen die Katholische Sühnekapelle „Zur Todesangst Christi“, die evangelische Versöhnungskirche und eine israelitische Gedenkstätte.
Pädagogische Angebote
Je nach Ihren Interessen und Wünschen bietet das Dachauer Forum unterschiedliche Formen und Themen der pädagogischen Betreuung in der KZ-Gedenkstätte Dachau an.
Kostenlose Gruppenführung
Der Rundgang vermittelt eine Grundorientierung über die Geschichte des Konzentrationslagers Dachau und das Gelände der heutigen Gedenkstätte. Es regt auch zur geschichtlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit an. Es besteht zudem die Möglichkeit des Filmbesuchs und der Einbeziehung der historischen Dokumentausstellung.
Feste Führungszeiten: Donnerstag, Samstag, Sonntag, Feiertage jeweils um 14 Uhr
Dauer ca. 2 bis 2 ½ Stunden
Überblicksführung
An den authentischen Orten innerhalb der Gedenkstätte wie z. B. Appellplatz, „Bunker“ Jourhaus, Krematorium usw. und z. T. auch in der Ausstellung erhalten Sie einen Überblick zur Geschichte des Konzentrationslagers und ihrem Umfeld.
Stichworte: NSZeit und KZ-System, Funktionen des KZ Dachau, die Häftlinge und ihr Schicksal, Alltag im KZ, Gespräch und Reflexionen mit den Teilnehmern...
Dauer ca. 2 ½ bis 3 Std.
Schwerpunktführung
Eine Schwerpunktführung gibt nicht nur einen Überblick zur Geschichte des KZ Dachau, sondern vertieft darüber hinaus im Laufe der Führung und in einer abschließenden Diskussion einen besonderen Themenaspekt.
Dauer 3 ½ bis 4 ½ Std.
Studientag
Je nach Wunsch der Gruppe kann am Anfang eines Studientages eine Schwerpunktführung zu einem bestimmten Thema (siehe unten) bestellt werden. In der Gedenkstätte oder in einem nahegelegenen Studienraum können Sie dann die Thematik in Kurzvorträgen, interaktiven Methoden oder Filmen weiter vertiefen.
Dauer ca. 6 Std. (Vor- und Nachmittag, Mittagessen wird auf Wunsch organisiert)
Mögliche Themen:
Täter im NS-Staat: Organisation, Menschen, Motive – und wir heute?
(Schwerpunktführung oder Studientag)
Eine KZ-Gedenkstätte ist vor allem ein Ort des Gedenkens an die Opfer. Sie ist aber auch ein ehemaliger Tatort. Die Frage nach den Tätern drängt sich dort unweigerlich auf: Wer waren sie? Woher kamen sie? Wie konnten sie „es“ tun? Wie konnten viele andere „es“ zulassen? Und: könnten wir „es“ tun? Würden wir „es“ zulassen?
Die Dachauer Bevölkerung und das Lager – damals (Schwerpunktführung)
Es werden die Kontakte von KZ und Stadt Dachau bzw. Bürgern aufgezeigt, es kommen Biographien ins Gespräch, Orte in der Stadt Dachau können vermitteln, wie Stadt und Lager über die zwölfjährige NS-Zeit verbunden waren.
Der Flughafen München hat sich einiges einfallen lassen, um auch für „Nicht-Reisende“ einen Besuch interessant und lohnenswert zu machen. Was Sie alles im Besucherpark erwartet:
Meilensteine der Luftfahrtgeschichte (Historische Flugzeuge)
Machen Sie eine Zeitreise durch die zivile Luftfahrt, erleben Sie legendäre Verkehrsflugzeuge und besichtigen Sie die Kabinen von Super Constellation und Ju 52. Filme und Tonaufnahmen lassen die Pionierzeit wieder lebendig werden.
Freier Zugang zur Ausstellung „Dimension M“ (Multi-Media-Schau)
Das mit modernster Multi-Media-Technik ausgestattete Besucherzentrum zählt zu den Hauptattraktionen des Besucherparks. Per Touchscreen kann der Airport-Fan interaktiv seine eigene Route durch die verschiedenen Betriebsbereiche des Flughafens wählen. Dia- und Filmprojektionen auf 15 Meter breiten Rundleinwänden illustrieren das Flughafen-Geschehen in seiner ganzen Vielfalt.
Besucherhügel
Von der Aussichtsplattform des 28 Meter hohen Besucherhügels haben Sie einen ausgezeichneten Blick auf das Terminal, das Vorfeld und den laufenden Flugbetrieb auf beiden Start- und Landebahnen. 172 Stufen führen auf den Hügel - ein Aufstieg, der einen Überblick ermöglicht und Durchblick schafft.
Flughafen-Rundfahrten
Das Programm Air-Bus beinhaltet eine Flughafen-Rundfahrt mit einem Flughafen-Bus über das gesamte Gelände (ca. 60 Minuten), sowie den Eintritt in die Multi-Media-Schau, die historischen Flugzeuge und zum Besucherhügel. Diese Einrichtungen können auch zeitlich unabhängig von der gebuchten Rundfahrt am gleichen Tag besichtigt werden. Für den Besuch sollten Sie ca. eine Stunde einplanen.
Bei Interesse können jederzeit Sonderbereiche, wie z.B. die Flughafenfeuerwehr, eine Besichtigung des öffentlichen Bereiches von Terminals 1 und dem MAC oder von Terminal 2 dazugebucht werden. (Teilnehmerzahl: 15 - 55 Personen pro Termin)
Sicherheitshinweis: Da die Tour in den Sicherheitsbereich führt, ist eine Personenkontrolle erforderlich. Waffen, Messer, Reizgas und sonstige gefährliche Gegenstände, die geeignet sein könnten, den Luftverkehr zu beeinträchtigen, sind nicht erlaubt. Rundfahrtteilnehmer ab 16 Jahren benötigen ein gültiges Personaldokument (Reisepass oder Personalausweis).
Das Erlebniskino bietet abenteuerliche Filmsequenzen aus der Fliegerei mit folgenden Programmen:
Weltraum-Achterbahn, Zeitreise, tollkühne Flieger, Helikopter-Abenteuer, Formationsflug.
Wählen Sie Ihren Wunschfilm aus und schon rasen Sie haarscharf an Hindernissen vorbei, donnern im Tiefflug über die Landschaft, schrauben Loopings in den Himmel oder fallen ins Bodenlose. Jeder Trip dauert drei endlose Minuten und macht Lust auf mehr.
16 Personen finden gleichzeitig Platz. Eine Reservierung ist nicht möglich. Tickets direkt an der Kasse des Flugsimulators oder am Empfang im Gebäude "Dimension M".
Preis pro Fahrt: 3,00 Euro p. Erw., 2,00 Euro ermäßigt
Das SiemensForum München bietet die Mithilfe zur Unterstützung und Weiterentwicklung des Bildungswesen an. Mit diesem Angebot für Schüler/-innen, Lehrer/-innen und Eltern sucht es den Dialog mit Ihnen. Das Fortbildungsangebot möchte einen Beitrag leisten um die Aktivitäten staatlicher und kommunaler Institutionen zu ergänzen und zu erweitern.
Besonders möchte es dazu beitragen, junge Menschen für die Zukunft fit zu machen und für Lehrer/-innen qualifizierte Möglichkeiten zur Weiterbildung anzubieten.
Alle Veranstaltungen werden durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus unterstützt und sind als staatliche Fortbildungsveranstaltungen anerkannt.
Nutzen Sie diese Chance und melden Sie sich zu den kostenlosen Veranstaltungen an.
Ein Imbiss ist dabei eingeschlossen.
Das SiemensForum München bietet ferner die Möglichkeit an, Führungen durch die Dauerausstellung und / oder die aktuelle Sonderausstellung teilzunehmen.
Öffnungszeiten sind täglich außer Samstag von 09.00 - 17.00 Uhr.
Erlebniswelt BMW Museum
Seit seiner Eröffnung im Jahre 1973 versteht sich das BMW Museum als ein Ort, der nicht nur die Geschichte der BMW AG reflektieren soll, sondern sie gleichzeitig in Bezug zu Gegenwart und Zukunft setzt.
Dem Besucher nicht durch die Anhäufung einer Fülle historischer Exponate zu imponieren, sondern ihn durch lebendige Konfrontation mit Themen zu faszinieren, die Mobilität, Kommunikation und gesellschaftlichen Strukturwandel zum Inhalt haben – das war das Anliegen mehrfach wechselnder Ausstellungen im BMW Museum.
Die "Silberschale" des BMW Museums ist – wie bei einem Automobil – eine selbsttragende Konstruktion und wurde 1972 zur gleichen Zeit seiner Bestimmung übergeben wie das Münchener Olympiastadion mit dem Zeltdach und das BMW Hochhaus, der berühmte "Vierzylinder" am Petuelring.
Öffnungszeiten: Täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) von 9 -17 Uhr, Einlass bis 16 h.
Ein Ausflug in die Welt von Film und Fernsehen.
Die Bavaria Film GmbH ist eines der größten und erfolgreichsten Filmstudios in Europa. Seit über 80 Jahren werden in der Bavaria Filmstadt Kino-Highlights und TV-Hits produziert. Vieles von dem, was Sie im Kino oder Fernsehen sehen, wird von der Bavaria Film oder ihren Tochterfirmen produziert wie Tatort, Marienhof, Bibi Blocksberg, Asterix um nur einige Beispiele zu nennen. Lassen Sie sich während Ihres Rundgangs durch die Bavaria Filmstadt von der Atmosphäre dieses erfolgreichen Filmstudios verzaubern. Sie werden eingeweiht in die Geheimnisse des Filmemachens und es werden Ihnen die Drehorte bekannter Fernsehfilme und berühmter Filmklassiker präsentiert.
Ein Special für Schulklassen und Jugendgruppen ist der Workshop "Das filmende Klassenzimmer". In einem Schulstudio können die Schüler mit den Profis der Bavaria an einem Tag ihren eigenen Film drehen. Ob Liebesgeschichte, Krimi oder Science Fiction, vor und hinter der Kamera findet jeder seine Rolle, um das gemeinsame Werk in Szene zu setzen. Gedreht wird in Original-Kulissen oder im Studio. Dazu gehört noch das Schreiben des eigenen Drehbuches. Nach dem Schneiden, Vertonen und Nachbearbeiten findet dann der Höhepunkt des Tages statt: die Premiere des eigenen Films. Der Preis beträgt 21,00 Euro pro Schüler, die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 20 Personen. Im Preis inbegriffen ist der eintägige Workshop von 9.00 - ca. 17.00 Uhr sowie die Führung durch die Filmstadt. Wir bitten um möglichst frühzeitige Buchung des Workshops!
Im Showscan Kino, der ultimativen Kinotechnik aus den USA, erwartet die Besucher aktuelle, computeranimierte Thriller. Synchron zur Bildhandlung bewegte Kinositze kombiniert mit einer Fünf-Kanal-Audio Beschallung garantieren Wirklichkeitssimulation vom Feinsten. Schnallen Sie sich an und spüren Sie den Kick!
Klirrende Fensterscheiben, quietschende Autoreifen, ein Stakkato an Gewehrsalven und einen Mann, der sich aus höchster Höhe in die Tiefen fallen lässt. Das alles und noch viele andere sensationelle Stunts erwarten Sie in der Bavaria Action Show. Das Bavaria Stunt Team zeigt Ihnen auch, warum lebensgefährliche Sprünge nicht tödlich enden, woraus Blut und Fensterglas im Film gemacht sind und warum Faustschläge keine blauen Flecke hinterlassen.
StadtTour:
Die München StadtTour ist eine spannende Entdeckungsreise. Wir sehen das bürgerliche München mit seinem farbenprächtigen Viktualienmarkt und folgen den Spuren der Wittelsbacher in die Residenz, vorbei an der Feldherrenhalle, die den monumentalen Abschluss der Ludwigstraße bildet. Bei unserem Streifzug machen wir auch einen Abstecher in das "Künstlerviertel" Schwabing.
PolitTour:
Diese Rundfahrt erzählt vom Ende des Königreiches Bayern, von der Suche nach Geschichte und Gegenwart, nach vergessenen Orten und Menschen, nach Spuren, die Räterepublik, Arbeiterbewegung und NS-Zeit hinterlassen haben. In der Hauptstadt der "Gegen"-Bewegung erzählt sie auch vom antifaschistischen Widerstand, den mutigen Frauen und Männern, denen wir auch verdanken, dass sich heute sowohl Einheimische als auch Gäste an Gebäuden und Kunstwerken erfreuen können.
NaTour:
Als Ergänzung zu unserem Angebot und um sich einmal fernab der Geschäftigkeit der Stadt erholen zu können, haben wir für sie die große grüne Stadtrundfahrt zusammengestellt.
SpezialTour:
Die SpezialTour bietet einen attraktiven Querschnitt unseres Programms. Wir führen diese Tour als kombinierte politisch-historische Stadtführung durch. Sie erleben auf spannende Weise die Vielfalt der Stadtszene hautnah und entdecken: die schönste Kirche Münchens, das "Drückebergergasserl", den "Plattensee" und die "Weißwurstallee", die größte innerstädtische Parkanlage Europas und vieles andere mehr.