Klassenfahrten - Nordsee - Sehenswertes
 
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Sehenswertes an der Nordsee

Der Kreis Dithmarschen, wird von der Eider, Elbe, Nordsee und dem Nord-Ostsee-Kanal begrenzt. Dieser Kanal hat eine Breite von 162 m, eine Tiefe von 11 m und eine Länge von knapp 100 km. Ca. 45.000 Schiffe befahren jährlich den Kanal und somit ist er die am meist benutzte künstliche Wasserstraße der Welt Besonders sehenswert sind die Hafen- und Schleusenanlagen in Brunsbüttel. Im Ort empfiehlt es sich ein Blick auf das Matthias-Boje-Haus aus dem Jahr 1779 und die 1678 erbaute Jakobus-Kirche zu richten.

Albersdorf

Albersdorf gilt als klassische Quadratmeile der Archäologie Norddeutschlands. Außer dem Brutkamp-Stein, einer der größten und schönsten vorgeschichtlichen Grabstätten Norddeutschlands, gibt es in diesem Raum noch viele ur- und frühgeschichtliche Denkmäler. Für Wasserratten lohnt ein Besuch im großen Freizeitbad mit Riesenwasserrutschbahn.

Büsum

Leuchtturm mit Möwe in Büsum

Quelle KTS Büsum

Krabben, Wattenlaufen und grüner Strand! Im geschäftigen Hafen laden die Krabbenkutter ihren frischen Fang ab. Hier hat man die Möglichkeit, Schiffsexkursionen zu unternehmen, z.B. Fangfahrt auf dem Meer oder eine Fahrt zu den Seehundbänken. Am Südstrand, in der Zoologischen Station und im gegenüberliegenden Nordsee-Aquarium, können Fische und allerlei Meeresgetier aus vielen Meeren der Welt beobachtet werden, u.a. Katzenhaie und Piranhas.

Infozentrum Nationalpark

Büsum von oben

Quelle: KTS Büsum

Im ehemaligen Schleusenhaus an der Büsumer Hafeneinfahrt befindet sich seit 1987 das Nationalpark-Infozentrum. Hier erfahren die Gäste viel Interessantes und Wissenswertes über den Nationalpark, über Naturschutz und Naturerlebnisse im Wattenmeer. Große Satellitenaufnahmen zeigen das Wechselspiel von Ebbe und Flut auf eindrucksvolle Weise. Eine besondere Attraktion ist ein drehbarer Wattwürfel, mit dem man ohne zu graben in den Wattboden blicken kann, und ein Aquariumbecken, in dem man Krebse und Seesterne auch berühren darf. Es werden auch Projekttage für Schulklassen angeboten.

Am Büsumer Strand sind zwei ausgewiesene Buddelzonen zu finden: Eine erstreckt sich über Zone 3/ 4 die andere über Zone 6. Durch die Tatsache, daß der Strand überwiegend aus grünem Deich besteht, wurden für die Kinder diese Buddelzonen eingerichtet. Hier können alle, die Spaß daran haben, nach Lust und Laune Sandburgen bauen sowie Wasserlöcher und Gräben buddeln. Diese ausgewiesenen Plätze erfüllen nicht nur den Zweck eines Treffpunktes für buddelfreudige, sie kennzeichnen ebenfalls für Wattenläufer die Fläche, in der vermehrt Kuhlen auftreten können. Auch für gehbehinderte ist dies von Vorteil, da bei auflaufendem Wasser die überspülten Vertiefungen nicht immer sichtbar sind.

Beim traditionellen "Wattenlaufen mit Musik" marschieren die Musiker, der Wattenpräsident Hans Zieperling und interessierte Gäste hinaus ins Watt. Barfuss läuft man bei schwungvoller Marschmusik über den angenehmen Wattenboden am Büsumer Hauptstrand. Dieses bunte Treiben inklusive Taufe findet im Sommer täglich (außer mittwochs) statt. Je nach Wasserstand geht es vormittags oder nachmittags (10.30 oder 15.30 Uhr) hinaus ins Watt. Wenn der Wettergott mal nicht mitspielt, findet ersatzweise ein Kurkonzert im Kurpark oder im Kurgast-Zentrum statt.

Friedrichskoog

Friedrichskoog, bekannt für viel Natur und die gesunde Luft, liegt eingebettet zwischen Kohl und Rapsfeldern direkt an der Nordsee. Der Hafenort ist der größte Kutterliegeplatz an der Westküste. Besonders sehenswert ist die Seehundaufzuchtstation Auf der Eiderstedt-Halbinsel trifft man auf das große Seebad St. Peter - Ording, mit seinem kilometerlangen Sandstrand. Im Wesselburenerkoog ist zum Schutz der Menschen und der Landschaft das Eidersperrwerk gebaut worden. Es ist eines der größten europäischen Wasserbauwerke dieser Art.

Husum

Schloß in Husum

Quelle: © TSMH Husum

Im Schifffahrtsmuseum Nordfrieslands wird die Geschichte der alten Hafenstadt Husum mit ihren Werften und dem Walfang dokumentiert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss, die St. Marien-Kirche sowie das Theodor-Storm-Haus.

Glückstadt

Glückstadt wurde von dem dänischen König Christian IV. als Konkurrenz zu Hamburg gegründet. Die Stadtkirche aus dem 17. Jahrhundert mit ihrem behelmten Glockenturm hat eine wunderschöne barocke Ausstattung. Alte Adelpalais und Bürgerhäuser prägen das Stadtbild.

Abenteuer Nationalpark

Die zehn Halligen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sind Reste alten Marschlandes. Der Nationalpark ist ein wichtiger Teil der größten Wattenmeerlandschaft der Erde. Eindrucksvoll läßt sich hier auf eigene Faust viel Vergnügliches und Erstaunliches erleben. Eine Wattwanderung, barfuß oder mit Gummistiefeln, vermittelt unvergeßliche Eindrücke und gehört zu den spannendsten Erlebnissen, wenn bei Ebbe das Wasser fort ist und der Meeresboden trocken fällt. Oder eine Vogelbeobachtung: Das Wattenmeer ist rund um das Jahr ein Tummelplatz für zahlreiche Vogelarten. Zu den häufigsten zählen Knutts, Alpenstrandläufer, Eiderenten, Brandenten, Pfeifenten, Ringelgänse, Nonnengänse und Austernfischer. Unzählige Pflanzen- und etwa 3.200 Tierarten fühlen sich hier heimisch.

Hallig Hooge

Die "Insel" Hallig Hooge liegt im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer. Dieses erstreckt sich zwischen der dänischen Grenze im Norden und der Elbe im Süden vor den Küsten von Dithmarschen und Nordfriesland. Was heute Wattenmeer ist, war ursprünglich einmal Festland. Pellworm, Nordstrandischmoor und Nordstrand sind die mühsam erhaltenen Reste der untergegangenen Insel Strand. Die eigentlichen Halligen Langeneß, Hooge, Oland, Gröde, Hamburger Hallig dagegen entstanden zu jener Zeit neu. Nirgendwo ist das Meer präsenter. Immer tritt man den Elementen in ihrer ungebändigten Form gegenüber. Die Häuser liegen auf Erdhügel, sogenannte Warft, um ihre Bewohner vor dem regelmäßigen Land unter zu schützen.
Hallig Hooge wird gern die "Königin der Halligen" genannt, mit 5,6 qkm ist sie die zweitgrößte Hallig im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Den Namen hat die Hallig von ihrer "hohen" Lage. Nach der Sturmflut von 1634 wurde die Kirche mit einem Pastorat und einem Friedhof, auf der Kirchenwarft, neu erbaut. Auf der größten der 10 Warften, der Hanswarft, befinden sich 15 Häuser. Im Königshaus, das seinen Namen nach dem dänischen König Friedrich VI. trägt, verweilte dieser im Jahre 1826 einige Tage, um die Schäden der Sturmflut aus dem Jahr 1825 zu besichtigen. Aus dieser Zeit stammt ein repräsentativer Königssesel mit Kachelwänden, die das Zeugnis altfriesischer Kunst sind. Hier kann man die einmalige Tier- und Pflanzenwelt des Wattenmeeres hautnah erleben. Die Hallig Hooge ist der ideale Ausgangsort für einen natur- und heimatkundlichen Studienaufenthalt.

Nationalpark Wattenmeer

Das Watt. Es ist nicht Meer, es ist nicht Land. Das Watt ist ein amphibischer Lebensraum, eines der produktivsten Biotope der Welt, geprägt durch den rhythmischen Wechsel von Ebbe und Flut. Im 6-Stunden-Takt zieht sich das Meer bis zu 20 km nach Westen zurück. 6 Stunden später pulst es zurück in die Priele, gurgelt über Muschelbänke, schlägt an die Deiche, Warften und Strände. Hier ist das Revier von Schlickkrebsen, Seehunden und Säbelschnäblern. Bis zu 1,3 Millionen Vögel, darunter selten gewordene Arten wie die Brandseeschwalbe, rasten, brüten oder mausern im Wattenmeer. Durch Gesetz wurde dem Schleswig- Holsteinischen Wattenmeer 1985 der Status eines Nationalparks verliehen. Das so geschaffene Schutzgebiet reicht von der Elbmündung hoch bis Sylt und umfasst eine Fläche von etwa 285.000 ha. In diesem Gebiet, in dem natürliche Vorgänge per Gesetzt Vorrang haben, versteht sich naturverträgliches Verhalten von selbst. Ein Großteil der Wattfläche ist dabei ohne Beschränkung frei zugänglich - mit Ausnahme der Zone 1: Hier soll die Entwicklung der Pflanzen und Tiere frei von jeder Störung bleiben.

Bernstein- ein Schatz an unseren Küsten

Während der 1-1 ½ stündigen Veranstaltung erfahren die Schüler alles über den Edelstein:

  • Entstehung des Bernsteines
  • Wo findet man Bernstein
  • Wie prüfe ich ob es Bernstein ist

Jeder Teilnehmer erhält einen Bernstein mit einer Bohrung und ein lederartiges Halsband. Polier- und Schleifmittel werden zur Verfügung gestellt. Der Stein wird geschliffen - grob, fein und poliert. Am Ende darf jeder seinen "selbstbearbeiteten" Bernstein als Andenkenmit nach Hause nehmen. Der Kurs findet abends, ca. 19.30 Uhr, in der Unterkunft statt (wenn die Entfernung für den Veranstalter noch zumutbar ist) oder die Gruppe kommt nach Friedrichskoog.

 
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