Klassenfahrten - Ostfriesland - Sehenswertes
 
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Sehenswertes in Ostfriesland

Seehundaufzucht- und Forschungsstation

Die Seehundaufzucht- und Forschungsstation ist eine leistungsfähige anerkannte Pflegestation für alle Meeressäuger. Zwischen 20 und 50 kranke oder mutterlose Seehunde, aber auch Kegelrobben, Ringelrobben, Klappmützen, Kleinwale und Delphine werden jährlich gesund gepflegt und wieder in die Nordsee zurückgebracht. Die Station ist zuständig für das gesamte Niedersächsische Wattenmeer, das als Biosphärenreservat besonderen Schutz genießt.

Über 40 ehrenamtliche Mitarbeiter - zumeist Jäger entlang der niedersächsischen Küste und auf den Ostfriesischen Inseln - unterstützen die Arbeit der Station. Ein Tierpfleger und zwei Zivildienstleistende, sowie mehrere Praktikanten versorgen die hilflos aufgefundenen Meeressäuger. Die Station verfügt über eine ständige tierärztliche Betreuung. Die Besucher können der täglichen Fütterung um 11 und 15 Uhr zuschauen.

Im Gebäude der Seehundaufzuchtstation befindet ich das Nationalparkzentrum Norddeich. Eine ständige Ausstellung informiert über das Leben der Seehunde im Wattenmeer und über die drohenden Gefahren durch Umwelteinflüsse.

Insel Norderney

"Norder neye Oog" - Nordens neue Insel, so wurde Norderney früher genannt. Die Insel ist die jüngste der ostfriesischen Inseln, besitzt aber das älteste deutsche Nordseebad. Seit mehr als 200 Jahren ist Norderney beliebter Treffpunkt für Adelige, Künstler und Literaten. "Die See war mein einziger Umgang- und ich habe nie einen besseren gehabt", schrieb beispielsweise Heinrich Heine auf Norderney.

Lebendiger Strand

Norderney liegt im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und besticht durch eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft mit viel Flora und Fauna. Dazu gehören auch der einzigartige Lebensraum Watt und seine Bewohner. Beides können Besucher am besten bei einer geführten Wattwanderung kennen lernen. Die herrlichen Strände laden außerdem zum Sonnen, Laufen oder Drachensteigen ein.

Sehenswürdigkeiten auf Norderney

Neben Natur und Strand gibt es auf Norderney natürlich auch sehenswerte historische Gebäude. Dazu gehören unter anderem das Kurhaus und -hotel, der alte Leuchtturm, die Windmühle "Selden Rüst" sowie die Marienhöhe - eine Düne mit Café und schöner Aussicht. Wer mehr über die Geschichte und Traditionen Norderneys erfahren möchte, ist im Fischerhaus richtig. Das Heimatmuseum im Argonner-Wäldchen zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie die Insulaner einst gelebt haben.

Anreise

Norderney liegt etwa eine Schiffs-Stunde von der Küste entfernt und ist unabhängig von Ebbe und Flut gut zu erreichen. Die Fähren fahren täglich mehrmals - während der Sommermonate fast stündlich - ab Norddeich-Mole. Für die Rückfahrt ist grundsätzlich eine Reservierung notwendig.

Emden

Die alte Seehafenstadt Emden lockt mit vielen Attraktionen. Zwar wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört, trotzdem mischt sich Historisches mit Modernem.

Bekannt ist die Stadt auch als Geburtsstadt von Blödelstar Otto Waalkes. Das "Otto-Huus" am Ratsdelft überrascht mit witzigen Einfällen des ostfriesischen Blödelstars. Karl Dall wurde ebenfalls hier geboren.

Kunsthalle

Die Kunsthalle in Emden präsentiert eine hochkarätige Sammlung von Werken der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Sammlung und Kunsthalle schenkte Henri Nannen, ehemaliger Stern-Chefredakteur und Herausgeber seiner Vaterstadt. Im Jahr 2000 wurde die Kunsthalle um die Schenkung Otto van de Loo erweitert. Regelmäßig finden hier Sonderausstellungen bekannter Künstler statt.

Die letzte Dampflok

Nicht weit von der Kunsthalle entfernt befindet sich der Emder Bahnhof mit einer zusätzlichen Attraktion, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert: die letzte Dampflok, die in Diensten der Dt. Bundesbahn stand. In den Sommermonaten kann der Führerstand begangen werden und - für die Kleinen - fährt an den Wochenenden die Minibahn mit teils historischen Dampflokomotiven im Maßstab 1:10.

Museen

Das Ostfriesische Landesmuseum mit der berühmten Rüstkammer befindet sich im Emder Rathaus am Delft. Es ist die größte und vollständigste historische, stadteigene Waffensammlung Deutschlands. Ferner lassen Torfausgrabungen, Hafen- und Fischereibootmodelle (Emden war der erste deutsche Heringshafen), Bilder holländischer Schule sowie verschiedene Funde aus Ostfriesland eine reiche Vergangenheit wieder aufleben. Vom Rathausturm bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Innenstadt, Teile der Schutzwall-Anlagen und den Hafen.

Das Emder Bunkermuseum zeigt auf mehreren Etagen Emden in der Zeit des Nationalsozialismus bis hin zur fast totalen Zerstörung und den Anfängen des Wiederaufbaus.

Das Museumsfeuerschiff "Deutsche Bucht / Amrumbank" liegt seit dem 1984 im Ratsdelft. Gebaut wurde es 1914-1918 auf der Meyer-Werft in Papenburg. Das Schifffahrtsgeschichtliche Museum zeigt u. a. die älteste intakte Feuerschiffsmaschinenanlage und Kajütenrestaurant.

Modernes Emden

Das moderne Emden beginnt gleich neben dem historischen Ratsdelft, mit großzügigen Einkaufszonen, zumeist überdacht. Daneben buntes Treiben auf dem traditionellen Markt: Gemüse, Blumen und natürlich Fisch. Überall wird frischer oder frisch geräucherter Fisch angeboten.

Ein großes VW Werk hat in Emden seine Niederlassung und produziert hier die VW Passat Limousine und den VW Passat Variant. Für interessierte Gruppen werden nach vorheriger Anmeldung Besichtigungen angeboten.

Greetsiel

Als "schönster Ort an der Nordseeküste" weithin bekannt, wird Greetsiel auch dementsprechend häufig aufgesucht.

Schon von weitem sieht man, wenn man sich dem Ort nähert, zwei Mühlen, die Greetsieler Zwillingsmühlen. Die östliche, zum Ortsrand gelegene Mühle wurde im Jahr 1921, die westliche Mühle schon im Jahr 1856 erbaut. Das Mahlen von Getreide ist nicht mehr rentabel. So werden heute in der östlichen Mühle Vollkornartikel, Brot und Andenken verkauft, in der westlichen ist eine Teestube eingerichtet. Führungen sind möglich, müssen jedoch vorher angemeldet werden.

Die aufwendig restaurierten Häuser und Straßen vermitteln das alte Flair eines friesischen Fischerdorfes. Im 600 Jahre alten Fischerhafen tummeln sich 28 Krabbenkutter und 30 Segelboote. Greetsiel ist außerdem Museumsort und Künstlerdorf und unbedingt einen Besuch wert.

Marienhafe

In Marienhafe leben heute ca. 1900 Einwohner. Es gibt ein breites Angebot an Restaurants und Gastronomie jeglicher Nationalität, Verbrauchermärkten, Gewerbe und Handwerk. Die Haupteinkaufsstraße ist die Rosenstraße, die direkt zum Marktplatz und dem Störtebekerturm führt. Es gibt auch ein Schwimmbad und ein Naturbadesee "Tjücher Moortun" mit einem Trimmpfad.

Marienhafe hat mehrere Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen zu bieten.

St. Marienkirche mit dem Störtebekerturm

Die Kirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts als dreischiffige, gewölbte Kreuzbasilika erbaut. Bis heute ist nur noch das Mittelschiff erhalten geblieben. Auch der Turm wurde um zwei Stockwerke gekürzt. Dennoch hat man einen herrlichen Ausblick auf das Brookmerland, so dass sich ein Aufstieg auf jeden Fall lohnt. Die Kanzel aus dem Jahre 1669 und die 1712 - 1715 von G. von Holy erbaute Orgel machen die Kirche außerdem sehenswert. Den Klängen der Orgel kann man am besten bei einem der regelmäßig stattfindenden Orgelkonzerte lauschen.

Der Turm der St. Marienkirche wird auch als Störtebekerturm bezeichnet. Seinen Namen hat er von einem der berühmtesten Piraten: Klaus Störtebeker. Hier soll ihm der damalige Häuptling der Brookmerlander, Widzel tom Brook, von 1396-1401 Unterschlupf gewährt haben. Als Gegenleistung half ihm der Seeräuber bei den Fehden der um die Vormacht in Ostfriesland streitenden Häuptlinge. Er bewohnte damals einen Raum im ersten Stock der Kirche, die Störtebekerkammer. Hier ist heute ein kleines Museum eingerichtet, das über die Geschichte der Kirche Auskunft gibt.

Störtebeker-Denkmal

Auf dem Marktplatz vor der Kirche steht seit 1992 ein Denkmal zu Ehren von Klaus Störtebeker. Die Bronzeplastik ist 2,40 m groß.

Marienhafener Mühlen

2 Mühlen prägen das Bild von Marienhafe. Die Marienhafener Mühle am Mühlenloog wurde von 1772 - 1776 erbaut und 1821 erhöht. Sie besteht aus drei Stockwerken und misst 24,30 m und kann nach Absprache besichtigt werden. Die zweite Mühle befindet sich im Ortsteil Tjüche. Sie wurde als zweistöckiger Gallerieholländer 1895/96 von dem damaligen Besitzer der Marienhafener Mühle, Claas Eimen Schipper, erbaut.

Moormuseum in Moordorf

Das Moormuseum Moordorf ist eines der eigenwilligsten Museen in Nordwestdeutschland. Das ,,Museum der Armut", wie es auch genannt wird, stellt in urwüchsiger Moorlandschaft die unvorstellbar schwierige 200jährige Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie dar. Vor allem die stilecht nachgebauten Hütten aus Gras-, Torfsoden oder Lehm hinterlassen bei den Besuchern des Freilichtmuseums unvergessliche Eindrücke. Hier erfahren sie intensiv ein Stück Geschichte, das ihnen sonst vielleicht nur in Schulbüchern begegnet. Neben den Lehmhäusern gibt es ein Ausstellungsgebäude mit interessanter heimatkundlicher Sammlung und eine Teestube, in der auf Wunsch auch eine Teezeremonie stattfinden kann.

Es empfiehlt sich zu Beginn des Rundganges die Ton-Bild-Schau anzusehen und anschließend den Rundgang durch die Freilichtanlage zu starten. Größeren Gruppen (ab 15 Personen) sollten sich vorher anmelden und eine fachkundige Führung bestellen.

Immer wieder finden sog. Aktionstage statt, bei denen die Besucher z. B. etwas über Torfgraben, Hüttenbau, Matten flechten oder Besen binden erfahren. Das "Museum zum Anfassen und Mitmachen!" erfüllt sich hier in besonderer Weise.

Projekttag für Schulklassen (bis einschl. 6. Klasse)

Speziell für Schulklassen werden Projekte (Dauer ca. 3,5 Std.) angeboten:

Nach einer kurzen Begrüßung, wird zunächst ein Informationsfilm (10 Min.) gezeigt. Anschließend wird die Gruppe durch das Freilichtmuseum geführt. Danach geht es an die Arbeit. Es werden 2 Gruppen gebildet. Unter fachkundiger Anleitung erstellen die Teilnehmer selbst wie in vergangenen Matten und Lehmwände. Nach 1 Stunde werden die Gruppen getauscht. (Gummistiefel, alte Kleidung bzw. Regenbekleidung sind angebracht).

Kletterturm für Schulklassen in Georgsheil

Der Schornstein einer ehemaligen Molkerei in der ostfriesischen Ortschaft Georgsheil wurde zum Kletterturm umgerüstet. Betrieben wird die Anlage vom erfahrenen Unternehmen "Outdoor Experience". Vom 30 Meter hohen Schornstein, können bis zu 24 Meter erklommen werden. Es gibt 4 Stecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Gruppen bis 12 Pers. pro Klettergang möglich (Dauer ca. 2 Std.)

Leer

Die alte Seehafen- und Handelsstadt liegt am Schnittpunkt der Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen von Straßen, Wasserwegen und Eisenbahnen. Der Fluss Leda mündet hier in die Ems und stellt somit die Verbindung zum Meer her. Damit ist auch die Bezeichnung für die Stadt "Tor Ostfrieslands" gerechtfertigt.

Bei einem Bummel durch die Altstadt stoßen Sie auf die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt:

Das bekannteste Bauwerk ist zweifellos das 1894 im deutsch-niederländischen Renaissancestil erbaute Rathaus.

Die Waage, 1714 von der reformierten Gemeinde Leer im niederländisch beeinflussten norddeutschen Barock erbaut. Wie der Name schon aussagt, wurde hier bis 1946 gewogen. Heute beherbergt es ein gehobenes Restaurant.

Die Haneburg war ursprünglich Herrensitz und gehört zu den wenigen erhaltenen ostfriesischen Renaissance-Burgen (17. Jh.). Heute ist hier die Volkshochschule untergebracht. (Besichtigungen nur nach Absprache möglich).

Das Amtsgericht wurde als Herrensitz der Familie von Rheden erbaut und hat die gleichen Gestaltungsmerkmale wie die Waage. Das zur Seite liegende Schatthus, ehemals Wohngebäude des Amtmanns, stammt aus dem Jahre 1711.

Die Evenburg ist eine alte Wasserburg, die im 19. Jh. neugotisch umgebaut wurde. Zusammen mit dem Park, der barocken Vorburg von 1765 und der schnurgeraden Allee, die aus der Stadt zu ihr hinausführt, ist sie ein beliebtes Ziel für Spaziergänge. (Besichtigungen nur von außen möglich).

Leda-Sperrwerk

Das Leda-Sperrwerk südlich des Stadtrandes, bildet das Kernstück einer Hochwasserschutzmaßnahme. Es hat die Aufgabe, das Hinterland vor Hochwasser zu schützen. (Besichtigungen nach Absprache möglich).

Museen

Das Heimatmuseum befindet sich in der Neuen Str. 14. Das Gebäude wurde 1791 errichtet und beherbergt seit 1936 das Heimatmuseum.

Das "Haus Samson" aus dem Jahre 1643 befindet sich seit mehreren Generationen im Besitz der Familie Wolff und vermittelt in seinem Museum im 1. und 2. Obergeschoss einen lebendigen Einblick in die Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts. (Besichtigungen sind während der Geschäftszeiten möglich).

Im Tee-Museum erfahren Sie Wissenswertes und Kurioses rund um´s Thema Tee.

Besuch im Teeladen

Interessant und informativ ist ein Besuch im Teeladen.
Ostfriesland ist das Land der Deiche und der grünen Wiesen, vor allen Dingen aber auch das Land des Tees. Hier wird er noch, wie vor Jahrhunderten auf traditionelle Art und Weise serviert. Bei einem Besuch stoßen Sie auf eine große Auswahl an Tees aus aller Welt.
Nehmen Sie teil an einer traditionellen ostfriesischen Teezeremonie. Dabei erfahren Sie alles Wissenswerte über die Kunst, Tee richtig zuzubereiten. Über die Beschaffenheit des Wassers, die Auswahl des richtigen Tees, die dazugehörende Kanne und vieles mehr. (Voranmeldung nötig!)

 
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