

Quelle: (c) Schwarzwald.com
Unvergesslich bleibt "Lothar" für alle, die ihn miterlebt haben. Mit Windgeschwindigkeiten über 200 Stundenkilometer fegte der Orkan am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 über Baden-Württemberg hinweg. Dabei hinterließ er in den Wäldern des Landes 30 Millionen Qubikmeter Sturmholz und 40.000 Hektar Kahlfläche. An der Schwarzwald-Hochstraße (B 500) am Schliffkopf wurde ein Teil dieser Sturmwurffläche so belassen. Mitten durch dieses Gebiet führt der sog. Lotharpfad. Der 1 km lange Weg führt über Stege, Leitern und Treppen und bietet Einblicke, wie die Natur mit einer solchen Fläche umgeht und was von selbst wieder entsteht. Eine Aussichtsplattform bietet außerdem schöne Blicke über den Nordschwarzwald und ins Tal. 20 km von Freudenstadt.
Mit seinen 1055 Metern Höhe gilt er als der schönste Aussichtsberg Baiersbronns. Zahlreiche Wanderwege führen über diesen Berg, darunter auch der bekannte 300 km lange "Westweg", der von Pforzheim nach Basel führt.
18 km südlich von Freudenstadt liegt das idyllische Städtchen Alpirsbach. Weithin bekannt für seine Bierbrauerei und Klosteranlage.
Das über 900 Jahre alte ehemalige Benediktinerkloster, im malerischen Kinzigtal gelegen, gehört zu den südwestdeutschen Reformklöstern. Mit seinem roten Sandstein beherrscht es das Städtchen als Zeugnis einer längst vergangenen Zeit. Auch heute noch ist das Kloster ein Ort der religiösen Andacht. Es werden zahlreiche Führungen und Aktivitäten auch speziell für Schulklassen angeboten.
Seit Jahrhunderten wird in Alpirsbach Bier mit dem berühmten Brauwasser aus dem Schwarzwald gebraut - das Alpirsbacher Klosterbräu. Im Brauereimuseum kann sich der Besucher einen Einblick in die traditionelle hohe Kunst des Bierbrauens verschaffen. Auch hier gibt es ein tolles Angebot für Schulklassen.
Die 1984 eröffnete Alpirsbacher Glasbläserei zeigt das traditionsreiche Schwarzwald-Handwerk. Die Besucher erfahren eine Menge über die Kunst des Glasfertigens. Sie können direkt vor Ort dem Glasbläser bei der Arbeit zuschauen uns sein Geschick bewundern.
Im 4 km entfernten Örtchen Reutin befindet sich ein Skulpturenpfad. Zahlreiche Kettensägekünstler aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden haben aus 2 Meter hohen Baumstämmen Tierskulpturen erstellt.
Alpirsbacher Wasserpfad
Auf dem 6 km langen Rundweg erfahren Sie auf 34 Schautafeln jede Menge zum Thema Wasser und was damit zusammenhängt. Außerdem gibt es einen Info-Pavillon, Flößerei und Ries, Spannstatt und Floß, Quellmessung, Wasserrad, Wasserwerk und Biotop und jede Menge Wasser!
Der Weg führt im Talgrund entlang der Kleinen Kinzig zum Wasserwerk des Zweckverbandes Kleine Kinzig. Von dort geht es rechts hoch auf den Staudamm, diesen überquerend, nach dem Staudamm nach links abbiegend auf den "Burgstaller Weg", zurück zum Wanderparkplatz.
Die Stadt Furtwangen ist bekannt durch sein Deutsches Uhrenmuseum. Es bietet einen tiefen Einblick in Geschichte, Tradition und Kultur des Schwarzwalds sowie in die 150-jährige Sammlung von Schwarzwalduhren. Unter den 8000 Objekten ist vom Nachbau der Sternenuhr in Stonehenge über chinesische Feueruhren bis hin zu den unterschiedlichsten Schwarzwalduhren alles vertreten.
Auch Uhren aus dem Ausland wurden hier bereits im 19. Jahrhundert gesammelt. Ankäufe des Landes, z.B. die Sammlung Hellmut Kienzle im Jahr 1975, ergänzen den internationalen Bestand. Ein weiteres Augenmerk der heutigen Sammlung liegt auf Uhren des Alltags. Mit über 8000 Objekten zeichnet die Sammlung ein facettenreiches und internationales Bild von Geschichte und Technik rund um das Phänomen Zeit. Speziell für Schulklassen bietet das Museum interessante Angebote und Workshops.
Nur 5 km von Furtwangen entfernt im romantischen Wildgutachtal befindet sich ein weiteres sehenswertes Kleinod: die fast 200 Jahre alte Hexenlochmühle. Die großen Mühlräder werden vom Wasser des Heubachs angetrieben, diese wiederum setzen eine Hochgang- und eine Kreissäge in Bewegung. Die Mühle beherbergt heute ein Restaurant und einen Laden, in dem Schwarzwälder Produkte und Souvenirs gekauft werden können.

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Mit 163 Höhenmetern sind es die höchsten Wasserfälle von ganz Deutschland und weit über den Schwarzwald hinaus bekannt. Über gut ausgebaute Wege, Stege und Treppen gelangt man zu den insgesamt sieben Stufen der Wasserfälle. Zahlreiche Eichhörnchen tummeln sich um die Wasserfälle, die im Laufe der Jahre ihre Scheu vor den Menschen verloren haben. Das Naturschauspiel ist ganzjährig zu bewundern, bei Dunkelheit wird es bis ca. 22 Uhr sogar beleuchtet und bietet einen faszinierenden Anblick.
Die Dorotheenhütte in Wolfach ist weithin bekannt für seine Glasbläserei. Hier kann der esucher beim Schleifen und Gravieren der Gläser zuschauen. Und wer will kann sich sogar seine eigene Vase herstellen - natürlich unter Anleitung.
Im Glasmuseum werden Exponate aus der 2000-jährigen Glas-Geschichte und die unterschiedlichen Stil-Epochen gezeigt. Das angrenzende Weihnachtsdorf ist ganzjährig geöffnet.
Wer möchte kann auch einen Tagesausflug nach Straßburg unternehmen. Die Stadt ist nur 60 km von Freudenstadt entfernt und ist reich an Prachtbauten aus dem vorletzten Jahrhundert. Sie wird dominiert von der beeindruckenden Kathedrale Notre Dame.
Der Barfußpark in Gutach ist eingebettet in ein Landschaftsschutzgebiet. Auf der 2,1 km langen Strecke durch Wald und Wiesen gehen Sie über die unterschiedlichsten Materialien: Sand, Kies, Holz, u. v. m. Auf dem Weg liegen phantasievolle Stationen, die alle Sinne ansprechen. So gibt es Duftpavillons und Fühlstationen, Farb- und Tonhöhlen, Ruheoasen und Meditationsplätze. Im Eingangsbereich befinden sich Schließfächer für Schuhe und Möglichkeiten zum Füße waschen.
Park-Rallye
Hier gilt es die 20 heiteren, interessanten und spannenden Fragen rund um den Park und den Bollenhut, das Wahrzeichen von Gutach, zu lösen. Das wird garantiert eine kurzweilige Angelegenheit. Vorherige Anmeldung nötig!
Parkquiz
Auch hier geht es darum, Fragen und Aufgaben zu lösen. Für Kinder unterschiedlicher Altersklassen. Fragebögen direkt an der Kasse erhältlich, keine Anmeldung nötig!

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Bei einem Besuch im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach kommen Sie mit 400 Jahren Geschichte in Berührung. Hier sehen Sie sechs voll eingerichtete Eindachhöfe, ein Tagelöhnerhaus sowie zahlreiche Nebengebäude wie Mühlen, Sägen, Kapelle, Speicher und Leibgedinghaus (Altersruhesitz des Altbauern) aus dem 16. – 18. Jh.
Für Schulklassen bietet das Museum spezielle Angebote und bildet einen außerschulischen Lernort. Hier können die Schülerinnen und Schüler bei lebendigen Museumsgesprächen und abwechslungsreichen Aktivitäten hautnah lernen, erkennen, begreifen und erleben.
Der Erlebnispark-Hochseilgarten wurde im Mai 2009 eröffnet und befindet sich auf dem Eisberg in Nagold. Die verschiedenen Angebote können individuell auf jede Gruppe abgestimmt werden:
Hochseilgarten
Bei 5 verschiedenen Schwierigkeitsgraden – von leicht bis superschwer - und 58 Übungselementen von 4 bis 10 Metern gilt es Grenzen zu überwinden und neue
Erfahrungen zu machen, ob alleine oder im Team.
Neben dem Kletterpark gibt es noch weitere klassenspezifische Angebote:
Teamtraining-Bodenparcours
Bei der Lösung verschiedenster Aufgaben wird das Team gefördert und geformt. Hier werden soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit, lösungsorientiertes Denken und Verantwortungsbewusstsein trainiert.
Kletterwand
An der 10 m hohen Kletterwand kann in Tope-Rope-Sicherung geklettert werden. Davor findet selbstverständlich eine ausführliche Einweisung statt.
Faszination Bogenschießen
Hier zählt nur das Zusammenspiel von Körper und Geist. Nach einer Einweisung wird die richtige Technik erlernt.
Orientieren mit Karte und Kompaß
Zurück zum Ursprung! Auch im Zeitalter von GPS Navigation bleiben Karte und Kompass wichtige Hilfsmittel, sich in der freien Natur zurecht zu finden. Die Teilnehmer lernen den Umgang und das Orientieren im Gelände mit diesen wichtigen Mitteln.
Seilstege und Seilbrücken bauen
Die Teilnehmer lernen, wie man mit einfachen Mitteln eine Spalte, Schlucht oder Fluss überqueren kann.